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Agravis stabil durch schwieriges Jahr

Andreas Rickmers, Vorstandsvorsitzender der Agravis Raiffeisen AG, beschreibt die Lage im abgelaufenen Wirtschaftsjahr als schwierig. Grund sei die extreme Trockenheit, die auch vor dem Agrar-Handel nicht Halt gemacht habe.

Agravis-Fahne
Die Agravis hat ein schwieriges, gleichwohl stabiles Jahr hinter sich. Konkrete Zahlen gibt es aber erst Ende März.
Foto: Agravis

Die Agravis habe im abgelaufenen Geschäftsjahr von ihrem breiten Portfolio mit unterschiedlichen Geschäftsbereichen profitiert. „Nur so konnten wir die schwierigen Bedingungen in einigen Arbeitsfeldern und Regionen ausgleichen“, betont Rickmers. Insgesamt erwartet die Agravis sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis vor Steuern eine Verbesserung zum Vorjahr und hat sich damit stabil weiterentwickelt.

„Nach einem positiven Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2018 haben wir die Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit sehr deutlich im zweiten Halbjahr 2018 gespürt. Wir konnten aber durch unsere breite Aufstellung und ein proaktives Agieren einen Ausgleich schaffen“, betont Rickmers. „Trotz der momentanen Wetterlage und der Entspannung auf den Wasserwegen werden uns die Auswirkungen der Trockenheit noch bis zur Ernte 2019 begleiten“, ist sich der Vorstandschef-Chef sicher.

Die Genossenschaft hat in ihrer Strategie 'Hanse' den Anspruch formuliert, eine führende Rolle im deutschen Agrarhandel zu spielen. „Hanse steht für ein klares Bekenntnis zu unseren genossenschaftlichen Wurzeln und dem Willen, gemeinsam profitabel in unseren Kernbereichen zu wachsen – sei es durch Marktanteilsgewinne im bestehenden Geschäft oder durch Kooperationen, Partnerschaften und Akquisitionen.“

Genaue Ergebnisse und Details zum Geschäftsjahr 2018 sowie zu aktuellen Entwicklungen in der Agravis-Gruppe wird das Unternehmen zur Bilanz-Pressekonferenz am 28. März 2019 vorlegen.

17.01.2019