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Aus für Stihl Garden Hub

Wie aktuell zu erfahren ist, wird Stihl sein Prestige-Projekt der Smart Garden Hub aus dem Sortiment nehmen. Grund dafür ist das Aus des israelischen Kooperationspartners GreenIQ.

Pick und Vogt von Stihl
Vertriebsvorstand Norbert Pick (re.) und Christian Vogt, Chief Digital Oficcer bei Stihl, bei der Stihl Herbst-PK 2018, wo auch das Prestigeprojekt Garden Hub vorgestellt wurde.
Foto: M. Brandt

Im Januar 2017 beteiligte sich Stihl am israelischen Start up GreenIQ, das sich mit Entwicklung und Vertrieb vernetzter Produkte rund um das Thema Gartenanwendungen, wie Bewässerung oder Beleuchtung, beschäftigt. „Die Beteiligung soll nicht nur den Zugriff auf ein Team erfahrener Softwareentwickler für vernetzte Produkte sichern, sondern auch die Entwicklung eines eigenen Stihl Smart Garden Hubs unterstützen", so Vorstandschef Dr. Betram Kandziora damals. Das Ergebnis waren die auf dem letzten Stihl Viking-Treff 2018 vorgestellten Produkte GCI 100 und SMI 50 zur zentral steuer- und programmierbaren Bewässerung von Haus- und Parkanlagen unter Berücksichtigung von Wetterdaten.

Das ist nun offenbar - zumindest vorläufig - Geschichte. Einem aktuellen Schreiben an Stihl-Händler zufolge können die Produkte nicht wie geplant eingeführt werden. Der Grund ist denkbar einfach: "Nach eigener Mitteilung hat GreenIQ zum 31.12.2018 die Geschäftstätigkeit eingestellt. Weil damit die für den Weiterbetrieb erforderliche technische Basis insbesondere die GreenIQ Cloud nicht mehr verfügbar ist, wird der GCI 100 aus dem Stihl Sortiment genommen."

Es ist zu bezweifeln, dass Stihl auf Dauer ohne eigene Lösungen oder Kooperationen im Smart Gardening-, bzw. Bewässerungs-Umfeld bleiben wird. MOTORIST hakt nach, welche alternativen Wege sich nun bei den Waiblingern auftun.

29.03.2019

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