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Benzingetriebe Rasenmäher: Umweltfreundlich auf Touren

Benzinbetriebene Rasenmäher haben in dieser Saison wieder leicht zugelegt. Totgesagt ist die Technik also noch lange nicht. Die Euro-V-Abgasnorm ist umgesetzt. Veränderungen liegen oft im Detail.

Auch benzinbetriebene Rasenmäher erfüllen die Euro-V-Abgasnorm.
Auch benzinbetriebene Rasenmäher erfüllen die Euro-V-Abgasnorm.
Foto: Briggs & Stratton

Seit Januar 2019 greift in Europa für Verbrennungsmotoren von 0 bis 19 kW die europäische Verordnung 2016/1628, kurz Abgasnorm Euro Stufe 5. Davon betroffen sind auch Kompaktmotoren bis zur 25-PS-Klasse, die in Benzinrasenmäher und handgeführten Geräten für die Grünflächenpflege verbaut werden. Insbesondere in dieser Kategorie hatten die Motorenhersteller ausreichend Zeit, sich auf die neuen Vorgaben einzustellen. Denn schon 2013 hatten die USA im internationalen Markt der Kompaktmotoren Grenzwerte gesetzt, die viele der global vertriebenen Fabrikate zügig umsetzten. Weltbewegend Neues ist daher aktuell in dem Segment der Euro-V-Kompaktmotoren nicht zu erwarten. Vielmehr kam die Anpassung an die Vorgaben meist mit kleinen Veränderungen in der Abgastechnik aus. Der Performance der Motoren tut dies keinen Abbruch, auch wenn Techniker mitunter die gestiegene Reparaturanfälligkeit der umweltkonformen Kompaktmotoren anmahnen.

So ist auch aus Sicht von Stihl spürbar Ruhe in die Diskussion um Schadstoffausstoß und Grenzwerte eingekehrt. Das Waiblinger Unternehmen, das auch die Motoren für seine benzingetriebenen Motorsägen und handgeführten Gartengeräte in Eigenregie fertigt, hat diese nach eigener Aussage längst an die EU-5-Norm angepasst und thematisiert diesen Punkt daher auch nicht weiter.

Step-up-Technologiepakete

Der amerikanische Hersteller Briggs & Stratton, marktführend im Bereich der Energieversorgung für die Outdoor-Energieausrüstungsindustrie und mit hoher Kompetenz in der Konstruktion von Designmotoren sowie der Massenproduktion von Qualitäts-Benzinmotoren, stellt Step-up-Technologiepakete bereit, die das Mähen und die Wartung einfacher machen sollen als je zuvor. Die Motorenpalette und -technologie ist in Motoren-Serien gegliedert und bietet innerhalb jeder Serie unterschiedliche Leistungsstufen. Die Einstiegsrange (E-Serie) bietet mit dem Basis-Technologiepaket in der Hubraumklasse von 125 bis 140 Kubik eine kraftvolle Motorenpalette bei geringem Gewicht. In der EX-Serie (140 bis 161 Kubik) kommt die ReadyStart-Technologie zum Einsatz, die kein Primen am Vergaser erfordert. Unschlagbar bei Komfort und Innovation ist laut Briggs & Stratton die Motoren-Serie EXi , die einen Hubraum von 150 bis 190 Kubik abdeckt und serienmäßig mit dem Paket ReadyStart, mit Chokefreiem Start, geliefert wird. Sie ist zudem mit der Just Check- und Ad-Technologie des Herstellers ausgestattet, die einen Ölwechsel überflüssig macht.

Bei der iS- und iSi-Serie sind die Motoren mit der akkubasierten InStart-Technologie ausgestattet, die das Starten vereinfacht und für Motoren von 140 bis 190 Kubik erhältlich ist. Während die Akkus bei der iS-Serie ausgetauscht werden können, sind diese bei den iSi-Modellen, die die zweite Generation der InStart-Technologie darstellen, vollständig im Motorblock integriert.

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08.01.2021