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Branchenverbände fordern „zeitnahe Öffnung“ von Baumärkten, Gartencentern und Floristen

Vor dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern am 19. Januar machen Verbände aus der Baumarkt- und Gartenbranche Druck auf die Politik: Die Geschäfte sollten schnell wieder geöffnet werden. Begründung: „emotionaler Effekt für Menschen im Lockdown“.

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Verbände drängen auf Ladenöffnung.
Foto: pixabay / analogicus

Bundeskanzleramt, Ministerpräsidenten und Landwirtschaftsministerium haben Post aus der Baumarkt- und Gartenbranche erhalten: Das Verständnis für wichtige Pandemieschutzmaßnahmen sei „absolut gegeben“, schreiben die beteiligten Verbände. Dennoch sollten Baumärkte, Gartencenter und Floristen „zeitnah“ wieder öffnen dürfen. „Dies hätte einen wichtigen emotionalen Effekt für die Menschen im Lockdown“, heißt es. Und weiter: „Die Sortimente haben auf emotionaler Basis einen wertvollen Einfluss auf das Wohlbefinden und ermöglichen, sich im eigenen Haus oder Garten sinnvoll, kreativ und motivierend zu beschäftigen und den Wegfall anderer Freizeitaktivitäten zu kompensieren.“

Außerdem weisen die Verbände darauf hin, dass bei anhaltender Schließung der Geschäfte die Produktionsbetriebe gezwungen wären, ihre Pflanzen zu vernichten.

Das Schreiben ist unterzeichnet von Zentralverband Gartenbau (ZVG), Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB), Verband Deutscher Garten-Center (VDG), Fachverband Deutscher Floristen Bundesverband (FDF), Landgard, Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels (BGI) und Industrieverband Garten (IVG).

19.01.2021