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Briggs & Stratton-Deal perfekt

Am gestriggen Dienstag hat Briggs & Stratton in den USA den Abschluss des Verkaufs an den Private Equity Investor KPS Capital Partners bekanntgegeben. Damit schließt Briggs & Stratton sein Insolvenzverfahren in den USA ab. Von der Übernahme sind sämtliche Engagements von Briggs & Stratton weltweit betroffen.

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Foto: briggs & stratton

Am Auftritt im deutschen Markt ändert sich mit der Übernahme, die am 15. September in den USA final gemacht wurde, zunächst nichts: Briggs & Stratton wird auch weiterhin als eigenständiges Unternehmen operieren, jedoch mit Unterstützung von KPS Capital Partners, einer international führenden Investmentgesellschaft, deren Geschäft es ist, dümpelnde Unternehmen durch einen neuen Kurs wieder zu Wachstum zu verhelfen. Bereits vor Wochen hatte sich die Übernahme abgezeichnet, die nun final gemacht wurde. Motorist berichtete. Briggs & Stratton positioniere sich dabei als kapitalmäßig gut ausgestattetes und unbelastetes Unternehmen mit ambitionierten Wachstumsplänen, heißt es weiter. Die Geschäfte verantworten wird ab sofort Steve Andrews als neuer President und Geschäftsführer von Briggs & Stratton. Unter der Ägide von KPS blickt dieser bereits seit 2011 auf eine erfolgreiche Historie in der Transformation von Unternehmen zurück.

Investition in Forschung und Entwicklung

Michael Psaros, Co-Founder and Co-Managing Partner von KPS, bekräftigt: “Dies ist der Start einer neuen Ära für Briggs & Stratton, einer legendären Marke US-Marke und führenden Company in dieser Industrie." Mit dem neuen Eigner und einer neuen Geschäftsführung habe man auch seinen Fokus erneuert. Briggs & Stratton verfüge über ein Portfolio führender Industrieprodukte und ikonischer Marken, eine solide Finanzstruktur und nun auch über Zugang zu den Ressourcen und Expertisen von KPS. Nun wolle man das Wachstum antreiben, indem man in Forschung und Entwicklung investiere. auch strategische Zukäufe seien nicht ausgeschlossen.

23.09.2020