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ECC Köln zeigt Chancen für den Handel nach Corona auf

In einem neuen Thesenpapier beleuchtet das ECC Köln gemeinsam mit dem CRM-Dienstleister Salesforce die digitalen Potenziale für den Handel im Weg aus der Corona-Krise. Dabei zeigt sich: Innovative Ideen und der Austausch zwischen Händlern sind wichtige Ansätze.

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DIHK informiert über Öffnungsoptionen für den Handel.
Foto: pixabay / analogicus

Das Thesenpapier „Die Zeit nach Corona: Welche (digitalen) Möglichkeiten und Potenziale bietet die Krise für den deutschen Handel?“ basiert auf Expertengesprächen mit Handelsvertretern. Die daraus abgeleiteten zehn Thesen widmen sich Themen rund um Onlinehandel und innovative Digitalkonzepte, die in den vergangenen Wochen der Corona-Krise immer gefragter wurden und insbesondere für den lokalen, stationären Handel ein wichtiges Instrument zur Krisenbewältigung sein können.

So ist etwa davon auszugehen, dass digitale Verkaufskonzepte auch und vor allem bei KMUs künftig an Relevanz gewinnen. Darüber hinaus greifen die Thesen Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Wertschöpfungsketten oder auch Markenpositionierung auf.

Austausch und Innovation gefordert

Das Thesenpapier verdeutlicht zudem: Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch sind in Zeiten von Corona elementar und für die Erarbeitung von Lösungsstrategien unverzichtbar. Wie innovativer Austausch aussehen kann, zeigte auch der Business-Hackathon „Retail Hack“, den das IFH Köln gemeinsam mit der Pro-Bono-Initiative „Händler helfen Händlern“ im April organisierte. Ähnliche Ansätze gilt es auch zukünftig zu etablieren, denn so die zehnte These: Für kleine, innovative Händler wird es immer Nischen geben, sich erfolgreich zu positionieren. Diese Nischen sollten gemeinsam gefunden und angegangen werden, empfiehlt das ECC.

19.06.2020