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Leserkommentar 'E-Schrott'

Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) verpflichtet Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen u.a. zur kostenfreien Rücknahme von Elektroaltgeräten. Am Handel äußerte die Deutsche Umwelthilfe zuletzt Kritik. Unser Leser Martin Landwehr hat eine ganz eigene Idee, der Schrottüberflutung Herr zu werden.

Müllberg
Rücknahme-Boykott durch große Handelsketten?
Foto: PublicDomainePictures/pixabay

Vor gut zwei Wochen berichtete MOTORIST über die Beschwerden der Umwelt-Lobbyisten von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) an der Rücknahmebereitschaft von E-Schrott durch den deutschen Handel. Unser Leser Martin Landwehr äußert sich zum Thema.

"Da wiedermal die großen Handelsfirmen die Rücknahme von Elektroschrott nicht ernst nehmen, gelinde ausgedrückt, muß man einen anderen Weg gehen. Mein Vorschlag: die kompletten Elektronik-Geräte müssen bei der Einfuhr, beim in den Handel Bringen und (oder) beim Verkauf schon eine Abgabe an den Staat bezahlen, damit man nicht erst danach schauen muß, wer oder was kassiert und entsorgt.

Damit wären nach meiner Meinung viele Probleme nicht mehr vorhanden. Wenn es richtig aufgezogen wird.

Leider gibt es immer Hintertürchen in den Gesetzen, die von vermeintlich schlauen Köpfen gefunden werden. Eine solche Sofort-Abgabe sollte dies verhindern. Vielleicht sollten Leute aus der Praxis dies entwickeln und nicht Studenten oder gar die 'Lobbyisten'.

Es darf doch nicht sein, dass wieder der kleine Mann die Regeln einhält und die Großen machen, was sie wollen! Ich gehe noch einen Schritt weiter und behaupte, man wird weniger Geräte und Schund auf den Markt werfen. Das wäre doch in unser aller Sinn." Martin Landwehr, Giebelstadt

Leserbriefe sind die persönliche Meinung der Schreiber und entsprechen nicht unbedingt der Auffassung der Redaktion.

07.08.2018