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Gardena präsentiert Halbjahresbilanz

Im ersten Halbjahr 2019 hat die Gardena Division ihren Umsatz auf 569 Million Euro steigern können gegenüber 475 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Gardena-Bild zum Thema Bewässerung
Foto: Gardena

Darin enthalten ist auch der Umsatz, der auf andere Verbrauchermarken als Gardena zurückzuführen ist, die seit Jahresbeginn der Geschäftseinheit zugeordnet wurden. Aber auch der Umsatz der Marke Gardena konnte gegenüber dem bereits sehr erfolgreichen Vorjahreszeitraum nochmals gesteigert werden. Im gesamten Geschäftsjahr 2018 hatte Gardena einen Umsatz von 663 Millionen Euro erzielt.

„Unverändert steht unser kontinuierliches Wachstum auf einer breiten Basis mit fortgesetzt positiven Entwicklungen in den relevanten Ländermärkten. Auch der kontinuierliche Ausbau unserer Produktions- und Logistikkapazitäten kommt gut voran“, sagt Pär Åström, President der Gardena Division innerhalb der Husqvarna Group.

Erweiterung der Kapazitäten 

Auf Basis der positiven Geschäftsentwicklung wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Neueinstellungen getätigt, für die ein zusätzlicher Bedarf an Bürofläche entstanden ist. Am Standort Ulm hat Gardena daher ein neues Nebengebäude als Ausstellungsraum errichtet. Darüber hinaus wurde die Zwischendecke eines Gebäudeteils, die bisher für die Logistik genutzten wurde, umgewidmet. Hier entstand eine weitere moderne Bürofläche mit 1500 Quadratmetern. In Heuchlingen wurde bereits das Gelände vorbereitet für die dort bald beginnenden Bauarbeiten der geplanten Werkserweiterung. Für den erhöhten Bedarf bei der Logistik wurde mit der Firma Honold in diesem Jahr ein zweiter strategischer Partner aus der Region einbezogen, der die bereits langjährig bestehende Partnerschaft mit der Firma Noerpel ergänzt. Die Husqvarna Group beschäftigt in Deutschland aktuell rund 1.860 Mitarbeiter an den Standorten Ulm, Heuchlingen, Niederstotzingen und Laichingen.

Effiziente Wassernutzung 

Einer der positiven Einflüsse auf das Geschäft war wiederum ein heißer und vor allem trockener Sommer. Ein Phänomen, das bereits zum wiederholten Mal zum Tragen gekommen ist. Damit Gartenbesitzer auf die sich immer deutlicher abzeichnenden klimatischen Veränderungen vorbereitet sind, bietet Gardena eine Vielzahl von Lösungen. Eine aktuelle Untersuchung der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf im Auftrag von Gardena zeigt, dass der Einsatz von automatischer Bewässerung zu einer effizienteren Wassernutzung führt sowie zu einer reicheren Ernte und gesünderen Pflanzen. Für die kommende Saison bietet Gardena mit dem neuen „aquaBloom“ eine spezielle Bewässerungslösung für Balkongärten, die weder einen Strom- noch Wasseranschluss erfordert und damit praktisch überall einsetzbar ist.

Doch nicht nur die traditionellen Produktbereiche der Marke waren in dieser Saison erfolgreich. Auch die Entwicklung des Smart Systems wurde weiter vorangetrieben. Wichtige Meilensteine waren in diesem Jahr die Plattformintegrationen mit Apple HomeKit und Magenta SmartHome der Telekom. „Damit etabliert sich Smart Gardening immer mehr zum festen Bestandteil des Smart Home und Gardena als der führende Anbieter von digitalen Lösungen für den Garten. Dieses Thema wollen wir auch künftig weiter vorantreiben“, betont Pär Åström.

Neupositionierung der Marke McCulloch 

Zum Jahreswechsel hatte die Husqvarna Group den Zuschnitt ihrer Geschäftsbereiche angepasst und die Consumer Brands Division aufgelöst. Das Geschäft in Europa mit den Marken McCulloch, Flymo und Universal wurde der Gardena Division zugeordnet. Ziel der Maßnahme war eine Konzentration des Unternehmens auf seine Stärken. In Folge wurde eine Neubewertung der bislang unrentablen Produktsegmente vorgenommen und die Entscheidung getroffen, ab der Saison 2020 unter der Marke McCulloch keine Rasenmäher und Gartentraktoren mehr anzubieten. MOTORIST berichtete hierzu bereits. Im Bereich der handgeführten Benzingeräte wie Freischneider und Motorsägen hat McCulloch ein aktuelles Sortiment sowie eine wettbewerbsfähige Position bei Mährobotern.

26.08.2019

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