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Gartenarbeit besser als Sex

Eine aktuelle von Fiskars in Auftrag gegebene Studie zum Thema 'Was bedeutet den Deutschen ihre Gartenarbeit' fördert einige interessante - oder sagen wir besser pikante - Details zutage. Soviel lässt sich sagen: Gartenarbeit fördert Wohlbefinden und Ausgeglichenheit, glaubt man den Studienergebnissen.

Fiskars Studie
Die Bedürfnisse des Kunden erkennen und stillen. Offenbar ist die Grüne Branche dafür noch besser aufgestellt als gedacht.
Foto: Fiskars

Gartenarbeit ist offenbar das neue Yoga. Oder das neue Sex. Zu diesem Ergebnis kommt die Helsinki Gartenstudie des Marktforschungsinstituts Norstat im Auftrag des Herstellers Fiskars. 41 Prozent der Deutschen trauen der Gartenarbeit eine positivere Wirkung zu als dem Sex. Beet statt Bett, das neue Entspannungsprogramm für laue Sommerabende. Über zwei Drittel der Befragten in Deutschland (69 Prozent) geben an, Gartenarbeit reduziere Stress und Nervosität.

90 Prozent sagen, für sie wirkt sich Gartenarbeit positiver auf das allgemeine Wohlbefinden aus als Yoga. Während Säen, Pflanzen und Pflücken die einen entspannt, hält es andere auch fit. Für die Hälfte der Befragten (50 Prozent) ist Gärtnern dem Wohlsein zuträglicher als Trainingsübungen. Gartengeräte, die kaputtgehen (84 Prozent) oder wehtun (80 Prozent) und schlechtes Wetter (76 Prozent), sind für die meisten Befragten wiederum totale Abtörner.

Bei den Studienergebnisse bekommt die Floskel 'Die Bedürfnisse des Kunden erkennen und stillen' fast eine neue Bedeutung. Zumindest lässt sich guten Gewissens behaupten, dass Motoristen-Betriebe nicht nur Expterten für Verbrennungsmotoren und Akkus sind, sondern auch gut für einen ausgeglichenen Lebensstil.

31.07.2018