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Tiger - Nicolai Pabst ist Geschäftsführer

Schon im August 2018 ernannte der Firmengründer und Inhaber Gotthard Pabst seinen Sohn Nicolai Pabst zum Geschäftsführer. Der Generationsübergang wird seit Jahren sukzessive vorangetrieben beim süddeutschen Qualitätsanbieter.

Nicolai und Gotthard Pabst
Nicolai (li.) und Gotthard Pabst.
Foto: Tiger

Seine Produkte vertreibt der Familienbetrieb aus dem badischen Endingen exklusiv über den Fachhandel in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Um diese Tradition sicher in die nächste Generation zu führen, hat der Firmengründer und Inhaber Gotthard Pabst seinen Sohn Nicolai mit Wirkung zum 1. August 2018 zum Geschäftsführer ernannt.

Bereits seit mehreren Jahren arbeitet Nicolai Pabst, Jahrgang 1982, in verantwortlicher Stellung bei Tiger. Nach dem Ende seines Studiums der Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg im Jahr 2011 stieg er im Frühjahr 2012 in den Familienbetrieb ein und arbeitete hauptsächlich im Vertrieb und Marketing. Im Jahr 2015 übertrug Gotthard Pabst ihm die Gesamtprokura. In einem weiteren Schritt ernannte er nun seinen Sohn nun zum Geschäftsführer an seiner Seite.

Von einem sukzessiven Generationswechsel kann man spechen. Sein Vater Gotthard bleibt jedoch ebenfalls als Geschäftsführer im Unternehmen und will sich bei Fragen bezüglich Firmenstrategie und Tagesgeschäft mit ihm abstimmen. „Wir haben ein hervorragendes persönliches Verhältnis zueinander“, beschreibt Nicolai Pabst die Doppelspitze. „Auf dieser Grundlage können wir viele Ideen und Erfahrungen in die Zukunft unseres Unternehmens führen.“

Zu den Produkten der Badener zählen die professionellen Sägen und Scheren des japanischen Herstellers ARS, welche das Unternehme exklusiv über Händlernetze in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreibt. Auch alle übrigen Produkte – darunter hochwertige Motor- und Anbaugeräte für Wein- und Obstbau, Garten- und Landschaftspflege, Kommunal- und Forsteinsätze – werden exklusiv unter dem Namen Tiger in diesen Ländern vertrieben.

Was ändert sich unter der erweiterten Führung an der Vertriebspolitik? Erwartungsgemäß nichts. Das Unternehmen will auch weiterhin seine enge Verbindung mit dem Fachhandel pflegen. „Wir werden sicherlich bei bewährten Abläufen keine Stellschrauben bewegen“, verspricht Nicolai Pabst. „Aber weitere innovative Produkte sowie moderne interne Abläufe sollen unsere Firma und ihre Distributoren weiter stärken.“ Dazu zählen unter anderem ein neues elektronisches Bestellwesen sowie eine Digitalisierung des Lagerwesens. Räumlich wurde schon einmal für ein weiteres behutsames Wachstum gesorgt: Mittlerweile wurde auf einem zugekauften Nachbargrundstück am Firmenstandort eine 600 m² große neue Lagerhalle errichtet.

30.11.2018