zurück

Geruchsbelästigung schadet dem Geschäft

Ob Abwasser oder Prozessgas: Unangenehme Gerüche sind ein echtes Thema für viele Betriebe und deren Anwohner, besonders in der warmen Jahreszeit. Die Betroffenen reagieren zunehmend sensibel. Ein kurzer Überblick zeigt um was es dabei geht.

Knoblauchzehe
Gerüche kommen nicht nur aus dem Küchenumfeld.
Foto: PublicDomainPictures auf pixabay

Häufige Beschwerden: Menschen fühlen sich durch unangenehme Gerüche schnell belästigt und wenden sich an die Behörden. Bei Landratsämtern zählt Gestank zu den mit Abstand häufigsten Beschwerdegründen. In der Regel finden sich die Beschwerdeführer nicht mit der Situation ab.

Frauen riechen mehr: Ob und wie es riecht, können Frauen wohl besser beurteilen als Männer. Zur Analyse besitzen sie dafür etwa 50 Prozent mehr Nervenzellen im Gehirn. Die Anzahl der Geruchszellen in der Nase ist jedoch gleich. Generell hat jeder Mensch eine andere Geruchsschwelle.

Sensibles Thema: Unangenehmer Geruch ist ein Warnhinweis, der Angst, Ärger und Stress hervorruft. Das liegt tief in der menschlichen Evolution verankert. Somit steht, wer Gestank verursacht, unmittelbar im Fokus der Kritik. Intern kann auch der Betriebsfrieden Schaden nehmen, denn auch Mitarbeiter leiden darunter.

Relevanz: Nicht jeder Geruch ist für den Betrieb problematisch. Auf offenem Land etwa liegt die zumutbare Schwelle höher als im Wohngebiet. Betrachtet werden die Geruchsstunden pro Jahr. 15 Prozent können als tolerabel gelten. Einzelgutachten sind maßgeblich.

Die waren nur vier der zwölf Punkte zur Geruchsbelästigung die restlichen Punkte finden Sie in der Ausgabe 06/12 von Motorist.

Sie haben kein Abo aber möchten den ganzen Artikel trotzdem lesen? Im RM-Handelsmedien-Select Shop können Sie sich den einzelnen Artikel für kleines Geld holen. Und für all jene die nichts mehr verpassen möchten, gibt es das Abo im Baufachmedien-Shop. Sie bekommen das Print-Magazin dadurch direkt nach Hause geliefert. 

18.12.2019