zurück

Gute Bilanz für Husqvarna EPOS

Rund 30 Profianwender haben in der Rasensaison 2020 in Parkanlagen, auf Sportplätzen, Gewerbegrundstücken und weiteren Grünanlagen Erfahrungen mit dem satellitengesteuerten EPOS-Mähroboter-System von Husqvarna gesammelt.

EPOS Praxiseinsatz in Hamburg, 2020
Auch in einem Park in Hamburg gingen die EPOS-Mähroboter an den Start.
Foto: Husqvarna

EPOS, kurz für Exact Positioning Operating System, definiert den Arbeitsbereich der Mähroboter ohne Begrenzungskabel. Derzeit drehen 36 EPOS-Automower deutschlandweit ihre Runden. So zum Beispiel beim Golf-Club Aldruper Heide e.V., wo eine Mähfläche von 2.875 Quadratmetern zu bewältigen ist, oder im Kurpark der Therme Bad Rodach mit einer Rasenfläche von etwa 4.500 Quadratmetern. Auch in Österreich kommt die Technologie zum Einsatz auf dem Gelände der Austrian Power Grid AG (APG), die von Wien aus das österreichweite Höchstspannungs-Stromnetz steuert. In diesem Feldversuch haben sich ganz neue Anwendungsmöglichkeiten für EPOS eröffnet, heißt es von Husqvarna aus Ulm.

Diverse Fallbeispiele

Der Betrieb wird in Zusammenarbeit mit dem Agro Innovation Lab der Raiffeisen Ware Austria AG umgesetzt. Die zu mähende Schaltfläche befindet sich mitten im Schaltfeld, dessen Betreten für Personen nur nach vorheriger Sicherheitsunterweisung erlaubt ist. Zudem schränken unzählige Anlagenteile die Rasenpflege massiv ein. Durch die vorherrschenden Spannungsfelder kann zudem keine kabelgebundene Mähroboter-Installation zum Einsatz kommen. Der EPOS-Automower ermögliche erstmals die konstante Mahd, so Husqvarna. Bisher wurden die Mäharbeiten rund um die Strommasten von einem 20-köpfigen Spezialsitenteam nur viermal im Jahr durchgeführt. Mit EPOS hat sich laut Husqvarna nun eine dauerhafte Rasenpflege-Option gefunden.

Kooperation mit Elbgarden

In der Hamburger Parkanlage "Planten un Blomen" wurde in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Smart-Garden-Spezialisten Elbgarden oHG ein EPOS-Automower auf einer anspruchsvollen öffentlichen Fläche von 1.200 Quadratmetern in Betrieb genommen. Auch hier überzeugte die Technik. So lobte Parkleiter Matthias Olinski die Flexibiltät der App-gesteuerten Technologie. Auch die Installation erfolgt bequem über eine App. Navigiert werden kann der Mähroboter dann in Echtzeit entlang der Grenzen. Auch "Stay-Out-Zonen". die der Mähroboter aussparen soll, können jederzeit aktivier und deaktiviert werden. Begeistert zeigte sich ebenfalls Stefan Wüpping, Geschäftsführer von Elbgarden: "Der Praxisversuch hat uns sehr positiv überrascht. Es gab während des gesamten Einsatzes im mittelschwere Gelände so gut wie keine Störungen. Auch Vandalismus war kein Thema. Mit Sicherheit gehört dieser Technologie die Zukunft."

13.10.2020