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Italiens Gartenmaschinenmarkt erholt sich

Demnach schließt das dritte Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit einem Umsatzplus von 19 Prozent. Auch der Zusammenbruch des Marktes in der ersten Jahreshälfte konnte nahezu kompensiert werden.

Franco Novello auf der PK der Comagarden
Die Herstellervereinigung Comagarden, hier bei einer Versammlung 2018, blickt zuversichtlich auf das laufende Jahr.
Foto: Comagarden

Wie die Deutschen auch haben die Italiener dieses Jahr ihre Grünflächen wiederentdeckt. Das Interesse an der Gartenarbeit ist gestiegen und laut einer Studie des Portals Casa.it wünschen sich nahezu 60 Prozent der Befragten einen Garten. Das hat auch den Gartentechnik-Markt beflügelt. Laut einer Trendumfrage von Comagarden und damit der vereinigten Gartengerätehersteller im italienischen Landmaschinenfabrikanten-Verband FederUnacoma weist das dritte Quartal 2020 einen Nettozuwachs gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 von 19,2 Prozent aus. Im zweiten Quartal lag dieser Wert noch bei 13,3 Prozent. Nach Produktgruppen haben insbesondere Trimmer (+49,8 Prozent) und Freischneider (+39,7 Prozent) zugelegt. Rasenmäher konnten sich um 20 Prozent verbessern. Die starken Zuwächse kompensieren den Einbruch durch Produktionsstopp und Verkaufsverbote im ersten Quartal 2020, sodass die Verluste in der Schlussbilanz der ersten neun Monate durchschnittlich nur 0,7 Prozent betragen, wenngleich die Einbrüche bei einzelnen Produktgruppen wie Rasenmähern (-7,7 Prozent) und Motorsensen (-1,9 Prozent) stäker ausgeprägt waren. Wachstumsträchtig präsentierte sich der Markt für Roboter-Rasenmäher (+ 5,2 Prozent). Einen regelrechten Boom erlebten Zerstäuber (+78 Prozent).

25.11.2020