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John Deere-Politik beunruhigt Händler

Kleinere Händler im Vertriebsnetz des US-amerikanischen Landmaschinenherstellers könnten künftig das Nachsehen haben. Dem Vernehmen nach will John Deere sein Vertriebsnetz auf starke Partner eingrenzen, die über mindestens drei bis fünf Filialen verfügen und einem Umsatz von mehr als 50 Mio. US-Dollar vorweisen.

John Deere 5 Millionen Traktoren
John Deere-bereinigt Händlernetz.
Foto: John Deere

Bereits 2002 hatte John Deere seine Händler durch ein erstes, in den USA angestoßenes Konsolidierungsprogramm herausgefordert. Mit dem Projekt "Dealer of tomorrow" wollte man, überspitzt gesagt, die Spreu vom Weizen trennen und den leistungsfähigsten Vertragshändlern den Vorzug geben. Nun geht John Deere in die zweite Runde und rollt auch hierzulande ein weiteres Konsolidierungsvorhaben aus. Schlimmstenfalls, so heißt es, sind davon in Europa und den GUS-Staaten zirka 500 Arbeitsplätze bedroht. Keine Auswirkung hat das Vorhaben auf die Geschäfte der John Deere Tochter Sabo, wie Geschäftsführer Christoph Büscher gegenüber Motorist versichert.

13.01.2020