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Kramp Gruppe Weiteres Wachstum

Die Kramp-Gruppe steigerte im Jahr 2015 trotz schwieriger Verhältnisse am Markt ihren Umsatz um knapp 5 % auf 699 Mio. Euro.

Kramp

Das Betriebsergebnis (Ebitda) konnte um fast 20 % auf rund 81 Mio. Euro erhöht werden. Für das Jahr 2020 hat sich die Kramp-Gruppe einen Umsatz von einer Milliarde Euro zum Ziel gesetzt. Eddie Perdok, CEO der Gruppe, sagte: „Dass ich zufrieden bin, liegt nicht alleine an den positiven Ergebnissen, die wir erzielt haben, sondern auch am Engagement unserer Mitarbeiter. So haben wir im vergangenen Jahr eine Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage durchgeführt, bei der Kramp im Durchschnitt mit 7,8 Punkten auf der Skala bewertet wurde. Damit gehören wir zu den Top-Arbeitgebern in Europa.“

Kramp will als Unternehmen weiter wachsen und hat für die nahe Zukunft ein Umsatzziel von einer Milliarde Euro ins Auge gefasst. Um das zu erreichen, wird weiterhin investiert und sichergestellt, dass die IT-Systeme dafür bereit sind. Auch in die Logistik wird investiert, „um alles, was unsere Kunden benötigen, so schnell und punktgenau wie möglich liefern zu können.“ Und es wird in hochprofessionelles E-Commerce investiert, so dass der Kunde seine Produkte noch einfacher und zügiger findet. Genauso investiert wird in Partnerschaften, in den Aufbau, die Pflege und den Ausbau der Geschäftsbeziehungen zu Kunden und Lieferanten. Nicht zuletzt wird in die Mitarbeiter investiert und sie bei ihrer Weiterentwicklung unterstützt. In den neu erschlossenen Märkten konnte Kramp wie schon im vergangenen Jahr ein ebenfalls sehr positives Ergebnis verzeichnen. In Frankreich und Russland wuchs die Kramp-Gruppe um rund 20 %. Aber auch in Südeuropa war das Ergebnis der Gruppe gut, mit signifikantem Wachstum in Spanien, Portugal und Italien, ebenso wie in Osteuropa in den Ländern Tschechien, Ungarn und Slowakei.

Das Wachstum in bereits etablierten Ländern war etwas geringer. Polen, Deutschland und Dänemark hatten mit großen Herausforderungen zu kämpfen, was auf die lokale Marktsituation zurückzuführen ist. Dennoch hat Kramp auch hier Marktanteile hinzugewinnen können.Obgleich die Markterwartungen nicht durchweg positiv sind, geht man davon aus, den Aufwärtstrend fortsetzen zu können. Man erwartet ein Wachstum von 5 % für 2016, vor allem in Süd- und Osteuropa. Zudem rechnet man mit einer weiteren Gewinnsteigerung durch Synergieeffekte, resultierend aus der Fusion von Kramp und Grene.Die Investitionen für das Jahr 2016 belaufen sich auf rund 30 Mio. Euro. Unter anderem wird der Logistikstandort in Varsseveld erweitert; rund 9 Mio. Euro werden in E-Business und IT-Systeme investiert.

www.kramp.com

18.05.2016

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