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Neue E-Mäher von Gianni Ferrari vorgestellt

Insgesamt elf verschiedene Produktfamilien, die sich mit dem Mähen von Gras beschäftigen hat der italienische Qualitätsanbieter Gianni Ferrari im Portfolio. Dazu gehören seit Neuestem auch Geräte, die die Herzen der Freunde emissionsarmen Mähens höher schlagen lassen dürften: Neue Batteriebetriebene Aufsitzer.

Neue E-Mäher Gianni Ferrari
Foto: Gianni Ferrrari

„Wir investieren erheblich in E-Technologie bei unseren Maschinen“, so Michele Capaldi, Marketing-Manager der Italiener gegenüber MOTORIST. Capaldi ist seit vergangenem Jahr auf seiner Position und die Redaktion konnte ihn erstmals im September auf der GaLaBau kennenlernen. Kurz vor Ostern leierte er, um das Thema emissionsfreien Mähens explizit mit dem Namen Gianni Ferrari zu besetzen, die „Electric Tour“ an. Sie startete am 19. April 2019 in Bologna. Welcher Tag könnte denn auch besser geeignet sein als ausgerechnet Karfreitag, um vor allem die Geräusch-Armut der neuen Geräte aufzuzeigen.

GTM electric

Er ist ein professioneller, elektrischer Aufsitzmäher mit Lithium Ionen-Akku mit 80 cm Zwischenachsmähwerk und einem Grasfangkorb mit 280 Litern Volumen. Die Gesamtleistung beträgt laut Hersteller 4,2 kW. Die neue Maschine ist mit sechs Akkus á 54 Volt und einer Kapazität von 144 Ah ausgestattet. Optionale Mähmethoden sind Aufsammeln und Mulchen (Seiten- oder Heckauswurf).

GSR electric

Die Ausstattung dieses Mähers umfasst ein 112 cm breites Dual Cut Front-Mähwerk mit drei Messern. Er weist eine Gesamtleistung von 10,2 kW auf. Angetrieben wird er von acht Akkus á 54 Volt und verfügt über eine Kapazität von 192 Ah. Er ist als Mulcher ausgelegt.

Laut Unternehmen sind zwischen sechs und acht Stunden mit einer Ladung zu bewältigen. Die Ladezeit liege beim GTM-Modell bei ca. vier Stunden, beim etwas größeren GFR bei etwa fünf Stunden. Hierzu dient eine eigene Ladestation. Capaldi sieht in der Elektrifizierung auch für die kommenden Jahre den entscheidenden Trend. Nicht nur, weil der CO2-Ausstoß verringert werden müsse, sondern auch wegen der geringen Lärmbelästigung, was „ein großer Bonus in bebauten Gegenden ist, die unter zunehmend strikter werdenden Regularien zur Lärmvermeidung stehen.“ Darüber hinaus seien die Kosten im Verhältnis zu Benzin- und Dieselkosten niedriger. Gianni Ferrari geht von etwa 1.000 Ladezyklen aus. Es wird sowohl Fang- als auch Mulch-Optionen geben, die ganz zeitnah auf der bevorstehenden demopark in Eisenach begutachtet werden können.

23.04.2019

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