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Kärcher steigt bei Holder ein - noch unter Vorbehalt

Wie MOTORIST aktuell aus dem Markt hört, soll Kärcher bei Holder, dem Spezialisten für Kommunal- und Weinbaufahrzeuge, eingestiegen sein. Was ist dran am Branchengeflüster?

Holder Werkseingang
Hereinspaziert: Kärcher kennt offenbar nicht nur den Eingangsbereich von Holder.
Foto: Holder

Brand(t)heiß: Kärcher sei bei der Holder Unternehmensgruppe mit Sitz im schwäbischen Reutlingen eingestiegen, so das neueste Marktgeflüster, das MOTORIST aus verschiedenen Regionen zugeht, bzw. bestätigt wird. Nach anfänglicher Zurückhaltung auf eine entsprechende Anfrage in der Holder-Zentrale, gibt zumindest Kärcher in Winnenden ein kurzes Feedback dazu ab. Kurzum: Es stimmt.

Man könne aufgrund der noch notwendigen behördlichen Zustimmungen nicht sehr konkret werden, so Kärcher-Unternehmenssprecher David Wickel-Bajak. Einen Einstieg bei Holder kann er aber bestätigen. "Wir werden in den kommenden Wochen ein vollumfängliches Engagement prüfen, unter Vorbehalt der Zustimmung durch die Kartellbehörden." Insbesondere interessant sei das Vertriebsnetz von Holder.

Letzteres ist angesichts des starken BayWa-Anteils am Holder-Vertriebsnetz auf der einen Seite und der großangelegten zum Jahresende geltenden Kündigung von bisherigen Kärcher-Vertriebspartnern unter den Kommunalmaschinenhändlern auf der anderen Seite äußerst bemerkenswert. Wir halten Sie auf dem Laufenden, wenn es mehr zum Thema zu berichten gibt.

24.07.2019

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