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Rapid kauft KommTek

Die Rapid-Gruppe hat mit der deutschen KommTek GmbH mit Sitz in Osterburken einen Kaufvertrag unterschrieben.

Niko RoboFlail one
Foto: Rapid

Die Akquisition markiert einen weiteren Schritt in der Umsetzung der Unternehmensstrategie, die Stellung in den Kernmärkten Schweiz, Deutschland und Österreich zu stärken und das Produktportfolio sinnvoll zu erweitern. Erst kürzlich verkündete das Unternehmen, nicht mehr mit Lipco im Deutschland-Vertrieb zu kooperieren, sondern auf KommTek zu setzen. Nun übernimmt Rapid durch die Übernahme den Vertrieb quasi erstmals selbst im größten europäischen Einzelmarkt.

Die inhabergeführte, in Baden-Württemberg ansässige KommTek GmbH ist in der Entwicklung und im Verkauf von Kommunalmaschinen für die Pflege von Grünflächen tätig. Durch die Übernahme kann die Rapid Gruppe den deutschen Markt künftig mit einem eigenen Vertriebsnetz bearbeiten. Auch die Produktpaletten beider Unternehmen ergänzen sich optimal: Während Rapid stark im Bereich der handgeführten Einachsgeräte
für Landwirtschaft und Kommunaltechnik ist, hat sich die KommTek auf funkgesteuerte Raupenfahrzeuge zur Landschaftspflege spezialisiert. Die Schweizer stoßen damit in ein neues Kundensegment vor. Der Zukauf schafft zudem die Basis für das langfristige strategische Ziel der Rapid Gruppe, gesamtheitliche Systeme für handgeführte, funkgesteuerte und künftig auch teilautonome Geräte zu entwickeln und zu vertreiben. Die Erweiterung des Produktportfolios steigert nicht zuletzt auch die Attraktivität der Rapid Gruppe für ausländische Vertriebspartner.

Synergien erwartet die Rapid Gruppe durch die engere Abstimmung der Produktlinien und der Entwicklungsschwerpunkte sowie im Verkauf. Ausserdem sind durch den neuen Standort im EU-Raum Kostenvorteile und Effizienzgewinne beim Einkauf und in der länderübergreifenden Ersatzteilbewirtschaftung zu erwarten.

Die KommTek GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2018 mit zwölf Mitarbeitenden einen Umsatz von 4,5 Millionen Euro Die Produkte der KommTek werden hauptsächlich in Deutschland vertrieben, zudem bestehen in mehreren europäischen Ländern, in Asien und in Australien Vertretungen. Das bisherige Management unter der Leitung von Geschäftsführer Frank Hemmerich wird die Firma nach der Übernahme weiterhin führen.

29.04.2019

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