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Rheintec-Gartenprofis tagen in Ulm

Einen kleinen Rekord hat die Motoristen-Kooperation rheintec mit ihrer diesjährigen Jahrestagung erzielt. Zum Treffen bei Husqvarna in Ulm kamen mehr Mitglieder, als bei vielen Tagungen zuvor. Das lag nicht nur an der Destination.

rheintec Tagung 2019
Gute Stimmung zeichnete die Jahrestagung 2019 der rheintec aus.
Foto: privat

Wie Ingolf Gebhart, Promoter der rheintec, die seit letztem Jahr als der-gartenprofi.de auftritt, im Nachgang gegenüber Motorist berichtet, ist es "eigentlich 1 Minute nach 12 für den Motorgeräte-Fachhandel". Unter diesem Motto stand nicht nur die Tagung der rheintec-Gartenprofis am vergangenen Wochenende in Ulm. Immer mehr der in der Kooperation vereinten 40 Händler scheinen diese Wahrheit allmählich für sich anzunehmen. Wie auch andernorts in der Branche fühlt man sich wohl mehr und mehr auf schwankendem Boden. Und eben diesen gilt es wieder gut zu machen, wie Gebhart durchblicken lässt. Am besten gelingt dies aus seiner Sicht durch das Aufzeigen neuer Wege. Das darf durchaus provokant ausfallen: Gibt es für Motoristen eine Zukunft ohne Akku? Warum nicht mal neue Geschäftsfelder ausprobieren? Welche Dienstleistungen machen Sinn? Wie kann die Gartenprofi-Gemeinde weiter wachsen? Antworten und Denkanstöße hierzu waren auf der Jahrestagung in Ulm Thema.

Werksführung und Diskussion

Für das passende Umfeld sorgte Husqvarna mit einer Betriebsführung und anschließender Diskussion zu Produkten und Dienstleistungen. Auch der Vortrag "Wassertechnik für den Profi" von Sebastian Spörl, ehemaliger Husqvarna-Händler aus Leidenschaft, traf auf erkennbares Interesse. Nach einem kurzen Resümee der Aktionen im Jahr 2019, vorgetragen im internen Teil der gartenprofi.de-Tagung, die Michael Horstmann im Anschluss an den offiziellen Besuch bei Husqvarna eröffnete, stellte Hans-Jürgen Wachten den Saisonverlauf dar. Als besonders erfreulich zeichnete sich dabei die Mitglieder-Entwicklung ab. Aktuell zählt die rheintec-Riege 40 Mitglieder. Auf rund 70 Händler will man mittelfristig wachsen. Mehr nicht, denn überschaubar zu bleiben und damit agil, zählt die Kooperation der klassischen Motoristen zu ihren großen Vorteilen.

Persönlicher Austausch zählt

Viel Wert legt man auch weiterhin auf den engen und persönlichen Austausch. So wurden auch die Gespräche aus der Tagesveranstaltung am vergangenen Freitagabend in gemütlicher Runde im Ulmer Zunfthaus der Schiffer fortgeführt. Das Samstagsprogramm führte in den Husqvarna-Store in Senden mit anschließender Stadtführung und Essen in Ulm.

20.11.2019