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Digitalisierte Landwirtschaft: Neuer Studiengang

Höxter ist ein beschaulicher Ort und eine im Weserbergland gelegene Stadt, die sich für Studien rund um die Landwirtschaft anbietet. Die Agrarindustrie ist wie alle Sektoren im digitalen Zeitalter angekommen. In Höxter hat man das auch erkannt und zum kommenden Wintersemester einen Studiengang 'Precision Farming' eingeführt.

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Die digitalisierte Landwirtschaft ist längst keine Zukunft mehr.
Foto: clarrycola/pixabay

In der landwirtschaftlichen Industrie geht der Trend zunehmen in Richtung von Automatisierung und computerisierter Unterstützung. Dies wird vielfach unter dem Begriff Precision Farming subsumiert. Es geht dabei um Analyse der Böden und ihrer Erträge, die Optimierung der Bewässerung, Düngung, den richtigen Arbeitskräfteeinsatz, aber auch, unter Beteiligung von Drohnen und selbstfahrenden Geräten, um die Ernte selbst. Das verändert die Rolle von Landwirten. Management- und IT-Kenntnisse treten verstärkt an die Seite von rein technischem Vermögen. Auch im Handel sind vielfältige Kompetenzen gefragt, die mit diesen Veränderungen einhergehen.

Der neue Studiengang 'Precision Farming' an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Höxter soll diesen sich verändernden Anforderungen gerecht werden und quasi die Führungskräfte von landwirtschaftlichen Betrieben, Dienstleistern und Herstellern darauf vorbereiten. In dem Studiengang Precision Farming werden die erforderlichen Kenntnisse zur Planung und Entwicklung von landwirtschaftlichen Produktions-, Haltungs-, und Konversionsanlagen auf Basis hochautomatisierter Landmaschinen-Technik und Big Data-Ansätzen vermittelt. Im sechsten Semester ist eine obligatorische Praxisphase vorgesehen, die auch im Ausland absolviert werden kann.

Wenn es in Ihrem Umfeld noch Interessenten an diesem neuen Studiengang mit 'Bachelor of Science'-Abschluss gibt, sollten diese sich sputen. Der 15. Juli ist Bewerbungsfrist.

06.07.2018