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Sturm: Bund deutscher Baumschulen kritisiert die Bahn

Anlässlich der Sturmschäden infolge umgestürzter Bäume in Oberleitungen nach dem Sturmtief Mortimer kritisiert der Bund deutscher Baumschulen die Deutsche Bahn und mahnt Nachbesserungen an.

Bahnstrecke
Auch an Bahnstrecken müssen Gehölze standortgerecht gepflanzt werden, um mögliche Schäden zu minimieren.
Foto: Pixabay

Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen, Markus Guhl sagte: „Das Gehölzsortiment der deutschen Baumschulen ist so ausgerichtet, dass entlang von Bahnstrecken eine gestaffelte Gehölzverwendung problemlos möglich ist. Unmittelbar an der Trasse können Sträucher, in etwas weiterem Abstand kleinere Bäume und im ausreichend großen Abstand große Bäume zur Verwendung kommen.“

Eine entsprechende Liste habe man bereits vor einigen Jahren mit der Deutschen Bahn intern besprochen. Gleichwohl sei man in der praktischen Umsetzung bahnseitig offenbar nicht recht vorangekommen.

Bahnstrecken seien Verkehrswege, bei denen auf die Verkehrssicherheit geachtet werden müsse. Überlegungen, aus Naturschutzgründen Baumbestände, die die Strecken gefährden, stehen zu lassen, sind aus Sicht des BdB nicht hilfreich.

Sturmtief Mortimer setzte am Montag in den Morgenstunden besonders Norddeutschland zu. Die Bahn stellte zeitweise den Verkehr ein. Ein Grund war das Risiko umstürzender Bäume.

04.10.2019

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