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Traktor des Jahres

Agrarjournalisten aus 24 Ländern kürten den Massey-Ferguson 8S.265 zum „Tractor of the Year 2021“.

Tractor of the year 2021
Der MF-8S wurde jüngst von einer Jury aus 26 europäischen Ländern als „Tractor of the Year 2021“ prämiert.
Foto: Foto: Massey-Ferguson

Vorausgegangen war eine lange und gründliche Analyse aller technischen Parameter. Der komplett neue Traktor besticht mit neuem Style, neuer und innovativer Antriebstechnik, neuer Hydraulik, viel Technologie, einer neuen und leisen Kabine sowie einem neuartigen Kühlsystem. Insbesondere auf letzteres ist man auch beim Zulieferer für Blechformteile Graepel aus Löningen stolz. Demnach investiert Massey-Ferguson derzeit massiv in sein Werk im französischen Beauvais und peilt dort einen jährlichen Ausstoß von 20.000 Traktoren an. Dabei wurde und wird bis ins Detail optimiert, auch beim aktuellen Flaggschiff Massey-Ferguson 8S.265. Im Fokus stand besonders der Antrieb, ein 6-Zylinder Dieselmotor mit 7,4 Litern Hubraum und 285 PS Spitzenleistung. Damit dieser Bestwerte in der Effizienz und bei den Emissionen erzielen kann, fingen die Konstrukteure sprichwörtlich ganz vorne an, nämlich beim Lufteinlassgitter in der Haube, das einen wesentlichen Einfluss auf die Leistung des Motors hat.

Neue Lüftungstechnik von Graepel

„Angestrebt war ein maximaler Luftdurchlass bei minimalen Öffnungen“, sagt Jan Fehlinger, Vertriebsleiter für den Bereich Agrar- und Baumaschinen bei Graepel. Das sei eigentlich ein Widerspruch in sich. Denn einerseits benötige der Motor große Mengen Frischluft, um die strenge Abgasnorm Stage V erreichen zu können und den Verbrauch niedrig zu halten - dafür sei auch die Kühlung relevant. Andererseits müsse das Bauteil vor Steinschlag, Insekten und Erntegut schützen, also fein strukturiert sein. Schließlich sei auch noch Stabilität mit wenig Material gefragt um Gewicht zu sparen. In Löningen entwickelte man daher eine neue Gittertechnologie namens DuraVent. Im Vergleich zu marktüblichen Alternativen soll diese laut Experten der TU Dresden 7 Prozent mehr Luft durchlassen, den Druckverlust um 13 Prozent senken und dem Salzsprühnebeltest über 1.000 Stunden standhalten. Die technologische Basis dieses Fortschritts bildet ein von Graepel entwickelter, spezieller Stanz- und Lackierprozess. Für letzteren Part hat der mit über 130 Jahren Betriebshistorie erfahrene Hersteller sogar ein eigenes Werk für Oberflächentechnik aufgebaut.

06.01.2021