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Trockenheit halb so wild?

Immer noch ist es warm, wärmer am wärmsten. Der diesjährige Rekordsommer beschert Deutschland beste Bräune-Bedingungen und hervorragende Tage am Badesee. Die Landwirtschaft aber ächzt und auch in Nachbars Garten zerbröselt die Wiese. Ein weiteres Feedback aus der Branche zum Thema möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

Stadtpark von Kaarst mit verbrannter Wiese
So wie im Stadtpark von Kaarst am Niederrhein sieht es auf vielen öffentlichen Wiesen in Deutschland aus: Ausgetrocknet und verbrannt.
Foto: Martin Brandt

Im Winter, Frühjahr und Herbst sehnt sich der Deutsche nach dem Sommer, im Sommer ist's ihm bekanntlich zu heiß. In diesem Jahr erlebt Mittel- und Nordeuropa aber tatsächlich einen außergewöhnlich schönen, aber eben auch sehr trockenenen Sommer. Erwartbar sind die Reaktionen aus der Landwirtschaft, deren Verbände bereits Steuererlässe und finanzielle Unterstützungen von der öffentlichen Hand fordern.

In den Kommunen sieht die Situation weniger existenziell bedrohlich, aber auch nicht wirklich ästhetisch besser aus. Vertrocknete Böden und verbrannte Flächen in öffentlichen Parks, wohin man schaut. Fluch und Segen für die Grüne Branche, denn natürlich gibt es im kommunalen Geschäft mit Mulchern und im privaten Sektor in Sachen effizienter Bewässerung Beispiele für potenzielle Verkaufsansätze in Zeiten der Trockenheit.

Einige Motoristen stehen aktuell allerdings vor deutlichen Umsatzrückgängen in dieser eigentlich so stark begonnenen Saison. Darüber berichteten wir schon vor einigen Tagen auf motorist-online.de . Aktuell etwa berichtet ein norddeutscher Facebook-User auf der MOTORIST-Seite: "Wir (dänische Grenze) haben ebenfalls zweistellige Umsatzrückgänge. Automower und Akku weiter sehr gut, alle anderen Bereiche schwach. Auch in der Werkstatt relativ geringer Einsatz von Ersatzteilen, also wenig 'Bruch'." Er schränkt allerdings ein: "Wir hatten aber auch drei, vier herausragende Jahre. Und wenn sich 2019 normal zeigt, bin ich sehr gespannt ob die Geräte die '18 nicht angeschafft wurden, teilweise '19 gekauft werden. Bezieht sich alles überwiegen auf Privatkunden."

Also, alles halb so wild? Diskutieren Sie weiter mit, auf Facebook oder per Anruf bzw. Mail direkt an die Redaktion .

30.07.2018