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Wiedenmann-Großflächenmäher geht in Serie

Auf der Demopark 2019 hat Wiedenmann seine Vision der Zukunft vorgestellt: Das Feedback zum pinken „Mega-Mäher“ in Eisenach war riesig. Jetzt geht das spektakuläre Anbaugerät zum Flächenmähen in die Serienproduktion.

Wiedenmann Mäher neu 2020
Der neue Mäher von Wiedenmann verfügt über eine Mähbreite von fast fünf Metern.
Foto: Wiedenmann

Die kommunale Grünfläche im XXL-Format? Oder das kleine DFB-Fussballfeld? Wenn es nach der Wiedenmann GmbH in Rammingen geht, könnten solche Mähaufgaben in Zukunft schnell erledigt sein. Für die Rasensaison bringt das Unternehmen einen neuen Mäher an den Start. Bereits auf der Demopark in Eisenach im vergangenen September hatte man dem Fachpublikum erste Visionen vorgestellt. Die Resonanz sei schon damals enorm gewesen, heißt es. Gemündet ist das Projekt nun in ein Modell mit einer Arbeitsbreite von annähernd fünf Metern (genau 4,90), dem Tri Cut 490. Die absoluten Abmessungen der Maschine konnten dabei durchaus im Rahmen gehalten werden. Demnach beträgt die Gesamtbreite nur 2,40 Meter. Damit bewegt sich das Trägerfahrzeug nach Herstellerangaben zulässig und problemlos im Straßenverkehr. Als Leistungsanforderung gibt Wiedenmann mindestens 51 kW / 70 PS vor, was folglich größere Kompakttraktoren oder Agrartraktoren voraussetzt. Diese seien zunehmend gefragt und würden vielseitig eingesetzt, hieß es. Die Übernahme des Mäh-Jobs erhöhe deren Auslastung und Rentabilität.

Kombi-Lösung

Der Mäher kommt als Kombi-Lösung, bestehend aus einem Frontmähwerk und einem Heckanbau mit klappbaren Seitenmähwerken. Das vordere Werk am Normdreipunkt Kat. I/II schneidet mit 180 cm Arbeitsbreite und drei Messern. Optional sind 230 cm mit vier Messern möglich. Der Antrieb erfolgt über die Frontzapfwelle mit 1000 U/min. Am Heckdreipunkt findet sich ein Doppelmähwerk, das über zwei Flügel mit je 180 cm Arbeitsbreite und drei Messern verfügt. Angetrieben wird es über die Heckzapfwelle mit 540 U/min, die auf ein Verteilergetriebe im Hilfsrahmen wirkt. Beide Flügel lassen sich unabhängig voneinander bedienen. Die Schnitthöhe aller Werke ist zwischen 2,5 bis 11 cm feinstufig einstellbar. Durch die Auflösung der Mähaufgabe auf Front und Heck verspricht Wiedenmann eine ausgewogene Verteilung der Achslasten ohne zusätzliche Ballastierung. In Summe addieren sich zwar 1600 kg zum Fahrzeuggewicht. Doch der Traktor bleibe agil im Handling und lasse sich bedarfsgerecht je nach Arbeitsumfang und örtlicher Gegebenheit einsetzen.

12.02.2020