Motoristen-Kongress 2012-05-04T00:00:00Z 2. Motoristen-Kongress - Erfolg fortgesetzt

Das Maternushaus, Gästehaus des Erzbischofs von Köln, war am 11. Februar 2012 zum zweiten Mal Treffpunkt der Motorgerätebranche. Gekommen waren die rund 300 Besucher zum 2. Motoristen-Kongress. Ihnen wurden im Tagesverlauf ein strammes Programm mit Vorträgen, Kollegen-Gesprächen und eine Fachausstellung mit insgesamt 13 Ausstellern geboten.

Das Kongress-Konzept baut dabei auf Vorträgen auf, die von Motoristen für Motoristen gehalten werden. Auch diesmal kamen die Auswahl und die Darstellung der ausgewählten Praxisthemen bestens bei den Teilnehmern an.

Bereits zwei Wochen vor Kongressbeginn war die Veranstaltung sowohl auf Teilnehmer- als auch auf Ausstellerseite ausgebucht. Gegenüber dem Vorjahr zur Premiere kamen 220 Teilnehmer - meldeten sich noch einmal 80 Personen mehr an. Und laut Auswertung der vor Ort stattgefundenen Besucherbefragung bekam der Kongress beste Noten in Bezug auf Themenauswahl, -inhalte und Organisation.

Im Vorfeld hatten die Leser von MOTORIST über die Themenschwerpunkte des Kongresses abstimmen und eigene Vorschläge einbringen können. Die drei Referate trugen die Überschriften:

- Robotermäher - Marktrevoluzzer auf leisen Sohlen

- Personal Rekrutieren, motivieren, Perspektiven geben

-Werkstatt und Lager Zeit, dass sich mehr dreht.

Die Referenten für die Robotermäher waren Johannes Pickmann, für Personal Sabine Gottbrath und Michael Endress sowie für das Thema "Werkstatt und Lager" Günter Poggensee.

Pickmann widmete sich u. a. den Gründen, warum ein Kunde diese Geräte haben möchte und welche Zusatzgeschäfte möglich sind. Die Auswirkungen der neuen Technik auf Werkstatt und Service durften nicht fehlen. Zum Schluss machte er Vorschläge, wie die Zusammenarbeit zwischen Handel und Industrie verbessert werden könnte.

Günter Poggensee versucht mit Hilfe seiner COS-Software die Betriebsabläufe permanent zu optimieren. In seinem Betrieb stehen dazu beispielsweise mehr PC-Arbeitsplätze als Mitarbeiter zur Verfügung und jeder PC ist mit einem eigenen Drucker ausgestattet. Viele Vorteile in den Betriebsabläufen werden durch eine Vereinheitlichung der Maschinendaten erzielt. So würde sich Poggensee wünschen, dass die Stammdaten aller Lieferanten direkt in die Warenwirtschaft einfließen. Bei Poggensee werden Reparatur-Aufträge von Kundenmaschinen bereits heute mit Barcodes erfasst, ebenso die Arbeitszeiten der Mitarbeiter.

Das Referat zum Thema "Personal" war als Interview aufgebaut. Gottbrath als Personaltrainerin befragte den Motoristen Endress, wie in seinem Unternehmen Personal rekrutiert, motiviert und Perspektiven gegeben werden. Wichtig war den beiden dabei, dass dem Aufbau eines eigenen, unverwechselbaren Markenimages eines jeden Motoristenbetriebes ein hoher Stellenwert eingeräumt wird. Die entsprechende eigene Markenbildung geschieht vor allem durch das Erhöhen des Bekanntheitsgrades vor Ort, unverwechselbare eigene Leistungsmerkmale und einen eigenen Internetauftritt.

Motoristen legen weiter zu

Markus Wittmann und Angela Schmidt-Willacker teilten sich am Nachmittag das Referat der GfK. Es trug die Überschrift Wachstum durch Wissen - Zahlen, Daten, Fakten zum Motorgerätemarkt 2011 mit Ausblick 2012. Dabei erfreute es die Zuhörer, dass der Vertriebskanal "Motorist" seinen Aufwärtstrend der letzten Jahre fortsetzen konnte und das sowohl in der Menge als auch im Wert.

Insgesamt ist die Konsumneigung der deutschen Verbraucher weiterhin gut und auch das Jahr 2012 verspricht durch weitere zu erwartende Lohnzuwächse ein gutes Konsumjahr zu werden.

In der Zukunft sollten die Motoristen ihr Augenmerk besonders auf die sich gerade formierenden neuen Märkte Robotermäher und Akkugeräte richten.

Roboter und Gesellschaft

Den Abschluss des Tages bildete der Vortrag von Cyriacus Schultze mit dem Thema "Service- & Mähroboter Warum sie so erfolgreich sind". Darin zeigte Schultze eindrucksvoll auf, welche rasante Entwicklung die Robotertechnik in den letzten Jahren genommen hat und in welchen gesellschaftlichen Bereichen sie sich bereits auswirkt. Demnach stellt sich nur noch die Frage, wie weit die Robotertechnik Einfluss auf unseren Lebensalltag bekommen darf. Die Technik fasziniert die Menschen dabei, weil sie sich eng am menschlichen Vorbild orientiert.

zuletzt editiert am 26. März 2021
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