Wirtschaftsmetropolie Shenzhen in China
Wirtschaftsmetropolie Shenzhen in China (Quelle: Charlotees auf pixabay)

Handel & Hersteller 2022-03-15T08:23:51.158Z Abermals Lockdowns in China

Wegen steigender Corona-Zahlen hat die Chinesische Regierung in mehreren Großstädten Lockdowns und andere Beschränkungen verhängt.

Insgesamt wurden in China am Montag mehr als 3400 Corona-Neuinfektionen gezählt – die höchste Zahl seit der ersten Welle vor zwei Jahren. Mehrere Großstädte des Landes befinden sich seither im Lockdown oder müssen ihr öffentliches Leben einschränken. Betroffen sind u.a. im Norden Yanji mit rund 700.000 Einwohnern, die Stadt Jilin mit 1,5 Millionen Bürgern und die Neun-Millionen-Metropole Changchun. Im Süden traf es die Provinz Guangdong sowie die Millionenstadt Dongguan, ebenso die Wirtschafts- und Technologiemetropole Shenzhen mit 17 Millionen Einwohnern. Das hat auch Auswirkungen auf viele Liefer- und Logistikketten. So musste u.a. Apple-Zulieferer Foxconn in Shenzhen seine Produktion einstellen. Auch der Volkswagen-Konzern und Audi sind betroffen. Doch nicht nur Herstellungsanlagen sind in der neuen Corona-Welle gefährdet. Auch die internationale Logistik könnte ins Stocken geraten, weil Chinas Häfen wichtige Umschlageplätze sind. Noch versuchen die chinesischen Behörden, einen Lockdown in Shanghai zu vermeiden.

zuletzt editiert am 15. März 2022
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