Vor rund 500 Aktionärinnen und Aktionären hat die Agravis am 6. Mai im Rahmen ihrer Hauptversammlung den Jahresabschluss für 2025 präsentiert und einen Ausblick auf Kommendes gegeben.
Demnach erwirtschaftete man im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Umsatz von 8,4 Mrd. Euro und ein Ergebnis vor Steuern von 70,1 Mio. Euro. Bei vielen Produktgruppen konnten der Mengenabsatz gesteigert und Marktanteile hinzugewonnen werden. Auch die Eigenkapitalquote stieg vor dem Hintergrund des guten Ergebnisses auf 32,3 Prozent. Damit sieht man sich als insgesamt solide und zukunftssicher aufgestellt. Auch für 2026 geht der Konzern nach den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres davon aus, die selbst gesteckten Ziele bei Umsatz und Ergebnis erreichen zu können. Geplant ist ein Jahresumsatz von 8,1 Mrd. Euro und ein Ergebnis vor Steuern von 70,2 Mio. Euro. „Aktuell liegen wir mit einem Umsatz von 2,7 Mrd. Euro und einem Ergebnis von Steuern von 13,4 Mio. Euro im Korridor unserer Erwartungen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Köckler zum Stand Ende April. Über das thesaurierte Ergebnis will die Genossenschaft auch die Eigenkapitalquote weiter ausbauen. „Wir bleiben im Chancenmodus“, so der Konzernchef.
Techniksparte profitiert von Werkstattgeschäft
Gleichwohl stellt man sich in den kommenden Monaten weiterhin auf ein forderndes Tagesgeschäft ein. Im Bereich der Raiffeisen-Märkte setzt Agravis auf das starke analoge Geschäft in Verknüpfung mit dem E-Commerce. Online wie stationär werde es Aufgabe sein, durch angepasste Sortimente Kaufkraftverluste zu kompensieren.Für die Technik-Sparte sieht man für den weiteren Jahresverlauf 2026 eine sich leicht abschwächende Investitionsneigung bei Landmaschinen. Gleichwohl sei die Werkstattauslastung weiterhin auf hohem Niveau und in punkto Organisation und SAP-Einführung seien „die Hausaufgaben bereits gemacht“.
Neue Zusammenschlüsse geplant
Im Zuge der aktuellen Entwicklungen rund um das Warengeschäft der Volksbank VR Plus Altmark-Wendland eG prüft die Agravis Raiffeisen AG gemeinsam mit regionalen Genossenschaften eine mögliche Beteiligungslösung. Die Bank will sich von ihrem Warengeschäft trennen. Die Agravis befindet sich entsprechend in konstruktiven Gesprächen mit umliegenden Genossenschaften, um unter der Federführung der Agravis Niedersachsen-Süd GmbH eine gemeinsame genossenschaftliche Lösung zu entwickeln.
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