Ein Liniendiagramm zeigt die Anzahl erfolgreicher Meisterprüfungen im Land- und Baumaschinenmechatronikerhandwerk von 1993 bis 2025.
Entwicklung der Meister/innen-prüfungen im LBT Handwerk über die letzten 30 Jahre. (Quelle: LBT Bundesverband e.V.)

Verbände & Organisationen 2026-06-08T14:06:47.976Z Allzeit-Hoch bei Meister/innen-Prüfungen im LBT Gewerk

2025 haben bundesweit 453 Kandidatinnen und Kandidaten die Meisterprüfung im Land- & Baumaschinenmechatroniker-Handwerk erfolgreich abgelegt. Das ist der höchste jemals gemessene Wert in der Branche und ein Allzeit-Hoch. 2024 waren es noch 389.

Dies vermeldete der LandBauTechnik Bundesverband Anfang Juni. „Die Meisterausbildung ist der zentrale Garant für Qualität in unseren Betrieben. Sie verbindet theoretisches Know-how mit praktischer Führungsverantwortung und schafft Vertrauen bei Kunden und Partnern“, heißt es dort von Bundesinnungsmeister Norbert Stenglein, „daher freut uns dieser neue Spitzenwert ganz besonders.“ Ulrich Beckschulte erhebt als Fachberatungs- und Informationsstelle (FIS) die jährlichen Daten und blickt ebenfalls zufrieden auf den Aufwärtstrend. Er erklärt diesen so: „Nach der Neuordnung der Meisterprüfung im Jahr 2024/25 haben einige Schulungsstätten der Handwerkskammern erstmals Meistervorbereitungskurse für unser Gewerk angeboten, andere machen dies traditionell nur alle zwei Jahre.“ Auch seien 2025 erstmals über 80 Prozent aller Prüfungsabschlüsse an nach dem Qualitätsstandard des LBT-Bundesverbands auditierten Schulungsstätten erzielt worden – für diesen ein klares Zeichen, dass sich Qualität durchsetzt.

Neuer Rahmenlehrplan greift

„Es freut uns, dass die Anpassung der Meisterprüfungsverordnung und die komplette Erneuerung des Rahmenlehrplans nun nach und nach greift. Die vom LBT Bundesverband auditierten Meisterschulungsstätten sind mit den geänderten Anforderungen an die komplexere Technik und eine moderne Bildungsarbeit bestens vorbereitet worden und mit dem Rahmenlehrplan vertraut“, lobt auch LBT Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Oelck den neuen Standard. Ebenso Norbert Stenglein. Die spezialisierten Meisterkursstätten wüssten, wo sie im technischen und kaufmännischen Bereich investieren müssten: Vom modernen Personal- und Unternehmensmanager bis hin zum technischen Problemlöser sei der Meister ein sehr gefragter Allrounder und Ansprechpartner für Mitarbeiter und Kunden in den Betrieben.

Gesicherter Standard

Mit 15 Bildungsträgern seien mittlerweile alle wesentlichen Akteure der führenden Anbieter der Meisterausbildung in Deutschland dabei, so Oelck weiter. „Nur wer sich auf unsere Branche spezialisiert und mit erfahrenen Fachleuten ausbildet, kann das verbandliche Audit bestehen und mit „vom Bundesverband LandBauTechnik empfohlen“ auftreten. Dann können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich darauf verlassen, mit einer hochwertigen Fortbildung und Ausstattung aus unserem Gewerk ihrem beruflichen Ziel näher zu kommen.“

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zuletzt editiert am 08. Juni 2026
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