Wer mit Maschinen umgeht, dem ist das Universalöl Ballistol ein Begriff. In diesem Jahr feiert das Produkt seinen 120ten Geburtstag.
Es schützt Metallteile vor Korrosion, löst Rost und ist obendrein hautverträglich: Ballistol kennt viele Einsatzbereiche. 1904 von Dr. Helmut Klever im Auftrag des kaiserlichen Heeres als Waffenöl entwickelt, traf das Produkt schon damals auf ein breites Einsatzspektrum. Heute ist Ballistol als Universalöl aus vielen Lebensbereichen nicht mehr wegzudenken – von der Maschineninstandhaltung bis zur Musikgerätpflege. Selbst als Salatöl könnte man das biologisch abbaubare und für den Menschen gut verträgliche Öl verwenden. Lediglich der Name, eine Verschmelzung aus “Ballistik“ und „oleum“, dem lateinischen Wort für Öl, erinnert noch an den Ursprung des einstigen Waffen- und späteren „Wunderöls“. In seiner Zusammensetzung ist es bis heute unverändert bei gleichbleibender Qualität. Hergestellt wird Ballistol auch heute noch ausschließlich in Deutschland und international noch immer von derselben Firma vermarktet, der F.W. Klever GmbH, die vergangenes Jahr ihr 150-jähriges Jubiläum feierte – so wie jetzt Ballistol seinen 120ten Geburtstag. Millionen Verbraucher haben über all die Jahre mit dem Universalöl experimentiert und immer neue Einsatzbereiche erschlossen. Damit füllt das Produkt, das in flüssiger Form sowie als Spray oder getränktem Tuch im Fachhandel, bei Baumärkten und in Supermärkten erhältlich ist, noch immer eine Nische, die bisher kein anderer Wettbewerber okkupiert hat, heißt es stolz vom Hersteller.
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