Die Baumarktbranche kann auch nach dem 3. Quartal weiterhin nicht zufrieden sein. Wie der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) mitteilt, hat die Branche nach neun Monaten ein kumuliertes Minus von -1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet, auf bereinigter Fläche sind es -1,0 Prozent.
Auch der zum Ende hin versöhnliche Spätsommer konnte den Trend nicht umkehren. Die Gründe bleiben seit Monaten unverändert: Konsumverzicht, lange Schlechtwetterstrecken und schwierige Rahmenbedingungen besonders in den baunahen Gewerken ließen die Warenkörbe schrumpfen. Bei den Sortimenten präsentierte sich in Deutschland nach neun Monaten das Segment Gartenchemie/ Erden/ Saatgut mit einem Plus von 8,9 Prozent mit Abstand am besten. Schlecht schnitten dagegen Gartenmöbel mit einem Minus von 7,9 Prozent ab.
„Angesichts der weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit hohen Einbrüchen in vielen Handelsbereichen und des anhaltend für die Branche und vor allen die Gartensortimente sehr unzuträglichen Wetters haben sich die Bau- und Gartenfachmärkte doch recht stabil präsentiert“, betont BHB -Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst. „Dennoch können wir mit einem aufgelaufenen Minus natürlich keinesfalls zufrieden sein. Wir müssen den Menschen noch deutlicher kommunizieren, dass wir Ihr Partner bei wirklich allen Projekten im und ums Haus sind und dafür Lösungen in jedem Preissegment anbieten“. Außerdem setze die Branche auf eine Konsolidierung der politischen Rahmenbedingungen und eine neue Aufbruchsstimmung nach den Wahlen Anfang nächsten Jahres.
