2020-12-11T00:00:00Z Bayern haben nach wie vor die höchste Kaufkraft

Die Kaufkraft der Verbraucher in Deutschland steigt trotz Corona-Krise weiter an: 2021 wird laut GfK jeder Bundesbürger 23.637 Euro zur Verfügung haben.

Unter den Bundesländern liegt Bayern weiter an der Spitze: Mit 25.770 Euro haben die Bayern im Schnitt 9 Prozent mehr in der Tasche als Einwohner der anderen Länder. Über dem Durchschnitt liegen außerdem Hamburg, Baden-Württemberg und Hessen; die übrigen Bundesländer liegen unter dem Bundesmittel. Am schwächsten schneidet Mecklenburg-Vorpommern ab, hinter Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Bremen.

Der Landkreis mit der stärksten Kaufkraft bundesweit ist weiter das oberbayerische Starnberg mit 33.363 Euro pro Kopf vor dem Landkreis München (32.031 Euro), der den Vorjahreszweiten, den hessischen Hochtaunuskreis (31.873 Euro), auf den dritten Platz verdrängte.

Weitere Änderungen in den Top 10 im Vergleich zum Vorjahr gibt es bei den Rängen sieben bis zehn. So tauschen die Landkreise Fürstenfeldbruck (Platz sieben) und Dachau (Platz acht) die Ränge, während der Stadtkreis Erlangen neu in den Top 10 vertreten ist und den Landkreis Böblingen von Rang neun auf zehn verdrängt. Den letzten Platz des Rankings belegt der Stadtkreis Gelsenkirchen im Ruhrgebiet. Mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 18.817 Euro liegen die Gelsenkirchener mehr als 20 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt.

Die Corona-Krise hat Einfluss auf die Kaufkraft, GfK zufolge aber stark unterschiedlich in den einzelnen Regionen. So sei Berlin in Bezug auf die Kaufkraft am wenigsten von der Pandemie betroffen, das baden-württembergische Tübingen dagegen am meisten.

zuletzt editiert am 26. März 2021
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