Impfmobil der Baywa Quelle: BayWa AG
Die BayWa ist seit März startklar zum Impfen, hat unter anderem ein Impfmobil ausgerüstet. Quelle: BayWa AG

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30. April 2021 | Teilen auf:

BayWa AG startet Corona-Schutzimpfungen

Ab Mai werden bei der BayWa AG die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen das Corona-Virus geimpft. Der Konzern mit Hauptsitz in München ist eines von zehn ausgewählten Unternehmen, die im Rahmen eines Modellprojektes der Bayerischen Staatsregierung in die nationale Impfkampagne einsteigen.

Als Pilotstandort der BayWa wurde der Betrieb in Münchberg ausgewählt. Dort werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter demnächst ein Angebot für eine freiwillige Corona-Schutzimpfung erhalten. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse über Organisation und Abläufe der Impfungen in Betrieben fließen anschließend in die flächendeckende Einbindung von Betriebsärzten ein, um einen möglichst reibungslosen Ablauf der Impfkampagne in Bayern zu gewährleisten. Die Verteilung des Impfstoffs erfolgt zentral über das zuständige örtliche Impfzentrum.

Versorgungsrelevant im Agrarsektor

BayWa Vorstandsvorsitzender Prof. Klaus Josef Lutz hatte bereits Anfang März in einem offenen Brief an die Bundesregierung die Einbeziehung von Unternehmen und deren Betriebsarzt-Strukturen in die Impfkampagne angemahnt. Mit rund 2.000 Niederlassungen und über 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die BayWa hierzulande besonders stark im ländlichen Raum vertreten. Sie gilt als versorgungsrelevant für die Agrar-, Energie- und Bauwirtschaft. Da mobiles Arbeiten aufgrund der Tätigkeit nicht immer und überall möglich ist, arbeitet ein Großteil der Belegschaft in Präsenz.

Impfbereitschaft hoch

Die Impfbereitschaft in der BayWa Belegschaft ist hoch: In einer aktuellen Mitarbeiterumfrage zum grundsätzlichen Interesse an einer Impfung, befürworten dies 82 Prozent. Sobald die Politik grünes Licht gibt und genügend Impfstoff zur Verfügung steht, sei man startklar, um die Impfkampagne sofort auf zehn temporär eingerichtete Impfzentren und mehrere mobile Standorte, die mit einem speziell dafür ausgestatteten Sanitätsfahrzeug angesteuert werden, auszuweiten.