Eingang Baywa Zentrale (Quelle: Baywa)
Die BayWa-Zentrale in München (Quelle: Baywa)

Handel & Hersteller

24. March 2022 | Teilen auf:

Baywa erzielt Rekordergebnis

Die Baywa ist weiter auf Wachstumskurs. Mit einem Ergebnissprung von 26 Prozent wurde auch in 2021 ein herausragendes Ergebnis erzielt. Auch die Aussichten sind gut. Wesentliche Auswirkungen auf das Geschäft durch den Ukraine-Krieg befürchtet man derzeit nicht.

Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie konnte der Baywa Konzern dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld trotzen und ein Rekordergebnis erzielen. Dies geht aus den heute publizierten Zahlen hervor: Demnach schließt die Baywa AG das Berichtsjahr 2021 mit einem signifikanten Ergebnissprung von 26 Prozent ab. Die neue Rekordmarke von 266,6 Mio. Euro (Vorjahr: 211,6 Mio. Euro) beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bestätigt die hervorragende Geschäftsentwicklung des börsennotierten Konzerns, die sich schon im Jahresverlauf angedeutet hatte, heißt es aus München. Der Umsatz stieg um mehr als 20 Prozent auf 19,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 16,5 Mrd. Euro). Es ist geplant, die Dividende für 2021 um 0,05 Euro auf 1,05 Euro je Aktie anzuheben. Mehr als die Hälfte des Konzernergebnisses wurde erneut von der BayWa r.e. erzielt, die seit März 2021 als AG innerhalb der Baywa Gruppe firmiert.

Gutes Neumaschinengeschäft

Im deutschen Agrargeschäft haben die 2019 eingeleiteten Veränderungen bereits im Jahr 2021 positive Auswirkungen auf den Ergebnisbeitrag gezeigt. Demnach haben sich die Neuordnung des Geschäfts im Osten Deutschlands sowie die Neuaufstellung des Agrar- und Technikvertriebs und der Logistik ausgezahlt. Das Technikgeschäft wurde durch überdurchschnittliche Verkaufszahlen bei Neumaschinen und eine hohe Auslastung der Werkstätten begünstigt. Auch der Start ins neue Geschäftsjahr verlief bisher gut. Nach derzeitiger Einschätzung erwartet die BayWa keine wesentlichen Auswirkungen auf ihre Aktivitäten aufgrund des Krieges in der Ukraine. Die Ukraine und Russland sind für die Baywa keine wesentlichen Absatzmärkte. Inwieweit die Logistikketten weiter gestört werden könnten, bleibe abzuwarten.

zuletzt editiert am 24.03.2022