Anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums hatte Rapid am letzten September-Wochenende zum Tag der offenen Tür am Standort Killwangen geladen.
Im Rahmen einer exklusiven und ausführlichen Werksbesichtigung konnten die Besucher, die auch aus dem benachbarten Deutschland und Österreich angereist waren, die technologische Bandbreite und Fertigungskompetenz des Schweizer Unternehmens in seiner ganzen Tiefe erleben. Egal ob Mechanik, Hydraulik, Elektrik, Elektronik oder Software – Rapid sei es wichtig, für seine Produkte alle Entwicklungs-Kompetenzen im Hause zu haben, heißt es aus Killwangen. Beim Betriebsrundgang konnten die Fachbesucher die kompletten Wertschöpfungsprozesse dann auch lückenlos nachvollziehen. Hier wurde gezeigt, wie von der Idee über die Konstruktion, vom Prototypenbau zur Einzelteilfertigung bis hin zur Montage und Qualitätsprüfung die fertigen Einachsgeräteträger und Anbaugeräte entstehen. Im Fokus standen dabei nicht nur die hauseigenen Produkten Rapid, Brielmaier und RoboFlail. Auch in die Lohnfertigung, die Rapid zur Herstellung von anspruchsvollsten Bauteilen für global agierende Industriekunden einsetzt, konnte ein Blick geworfen werden. Hergestellt werden hier zum Beispiel Hochleistungskühlelemente für Lokomotiven. Tragende Basis bleiben für Rapid Einachser und Funkraupen als etabliertes Kernsegment. In der Praxisarena hatte das Fachpublikum Gelegenheit, sich die Gerätetechnik von den Experten im Detail erklären zu lassen und im praktischen Fahrbetrieb zu erleben. Im Zentrum des Interesses stand hier auch das aktuelle Sortiment. Als technologischer Meilenstein wurde die autonome Systemplattform Cosmos vorgestellt. Rapid demonstrierte live, wie die Pflege und das Mähen von Grünflächen künftig vollautonom ausgeführt werden kann und wie entsprechende Sicherheitssysteme im Labor bereits erlebbar funktionieren. Dass es für solche Innovationen fachliche Kompetenz braucht, wurde im Gespräch mit den Mitarbeitenden vor Ort deutlich, die nicht ohne Stolz ihr tiefes Detailwissen teilten. Abgerundet wurde das Event durch eine Festwirtschaft mit regionalen Marktständen.
