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Die Cema-Mitgliedsbetriebe sind weitgehend optimistisch.

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26. April 2021 | Teilen auf:

Cema vermeldet gute Geschäfte bei Ackerlandmaschinen

Die überwiegende Mehrheit der Hersteller von Geräten zur Bodenbearbeitung, Aussaat, Düngung und zum Pflanzenschutz meldet für ihr Unternehmen eine "besser als erwartete" Entwicklung seit dem vergangenen Frühjahr.

So das Ergebnis einer aktuellen Branchenumfrage, die der europäische Landmaschinen-Dachverband Cema im Rahmen seiner jährlichen Ackerbau-Produktgruppentreffen durchgeführt hat. Auf die Frage nach aktuellen Branchentrends und Herausforderungen nannten die Teilnehmer einhellig Digitalisierung und Konnektivität als Kernthemen. Aber auch Technologien wie die mechanische Unkrautregulierung rücken zunehmend in den Fokus der Hersteller. Getrieben wird diese Entwicklung nicht nur durch gesetzliche Maßnahmen zum Pflanzen- und Gewässerschutz und die damit verbundene aktive Kundennachfrage. Auch aus technischer Sicht steht ein ganzer Strauß neuer Lösungen zur Verfügung, wie zum Beispiel der Einsatz von Kameras oder Sensoren zur Erhöhung der Genauigkeit und Effizienz.

Personelle Veränderungen

In den drei Produktgruppen hat es nicht nur inhaltliche Veränderungen durch solche neuen oder trendangepassten Produktkategorien gegeben. Es gab auch personelle Veränderungen. In der Gruppe Bodenbearbeitungstechnik ist Mattias Hovnert (Väderstad) nach zwei Amtszeiten als Vorsitzender zurückgetreten. Sein Nachfolger ist Dirk Hollinderbäumer (Lemken), der sich ausdrücklich für die hervorragende Vorarbeit bedankte und sich auf die kommenden Herausforderungen freut. In der Produktgruppensitzung für Einzelkornsämaschinen, Sämaschinen und Mineraldüngerstreuer wurde Elke Pankow (Rauch) im Amt als Vorsitzende bestätigt. Auch Peter Dahl (Hardi) als Vorsitzender der Gruppe für Pflanzenschutzgeräte kann nach einstimmiger Wiederwahl für eine zweite Periode im Amt bleiben.

Weiterhin optimistisch

Die Geschäftsstelle, vertreten durch Nina Janßen (VDMA), freut sich über die konstruktive und fortschrittliche Entwicklung in den Gruppen: "Auf der Produktseite haben wir den hohen Anspruch, die aktuellen Trends und Entwicklungen abzubilden. Das rasante Wachstum der Gruppen mit acht neu hinzugekommenen Unternehmen aus allen Teilen Europas hat uns in den letzten drei Jahren gezeigt, wie wertvoll dieser Verband für die gesamte Branche ist".