In 2019 hat der Markt für Garten- und Grünpflegegerät in Italilen auf nahezu demselben Niveau abgeschlossen wie 2018. Für die laufende Saison machen sich bereits jetzt die Auswirkungen des Corona-Virus bemerkbar.
Dies berichtet die italienische Herstellervereinigung Comagarden in Kooperation mit der Morgan Survey Group. Demnach wurden in 2019 in dem Segment über alle Kategorien von Handgeräten bis zu Gefährten und motorisiertem Gerät hinweg insgesamt knapp 1,3 Millionen Stück verkauft. Dies entsprach nur einem geringen Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den größten Einbruch verzeichneten Motorsägen mit minus 3,9 Prozent, Scheeräumgerät (- 3,6 Prozent) und in etwas geringerem Ausmaß Motorhacken (-1,7 Prozent), Blasgeräte (-1,6 Prozent) und Rasenmäher (-1,2 Prozent). Deutliche Zuwächse entgegen dem Trend erzielten Schneidgiraffen und Gartentraktoren mit plus 21,8 bzw. plus 19,3 Prozent. Auch Robotermäher konnten auf 26.000 verkaufte Exemplare zulegen und so den positiven Trend, der sich bereits in den letzten Jahren abzeichnete, fortsetzen.
Deutlicher Zuwachs bei Akkugeräten
Signifikant war über viele Sortimente hinweg der Zuwachs bei Akkugeräten. Bezeichnend verlief dagegen die Entwicklung bei Motorsägen. Obwohl die Sparte insgesamt um 3,9 Prozent verlor, konnte der Akkubereich hier um mehr als 30 Prozent wachsen. Derselben Dynamik unterlagen Rasenmäher. Hier verlor die Kategorie insgesamt 1,2 Prozent, Akkubetriebene Geräte legten jedoch um 44,5 Prozent gegenüber 2018 zu. Insgesamt kann man sagen, dass sich der bereits 2018 angedeutete Trend zum Akku weiter etabliert hat.
Wetter und Corona-Virus
Viel Einfluss auf den Marktdynamik hatte während des gesamten Jahres 2019 das Wetter. War das erste Quartal noch gekennzeichnet durch milde Temperaturen, frühes Pflanzenwachstum und infolge gute Absatzzahlen bei Gartengeräten, die allesamt zu einem Plus von 29 Prozent beitrugen, wurde dieser Boom im Jahresverlauf durch unbeständige Wetterlagen relativiert. Im vierten Quartal sackte das Minus sogar auf fast 13 Prozent gegenüber Vorjahr. Die Vorschau auf das laufende Jahr fällt in Italien verhalten aus. Vor allem die wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus bremsen die Entwicklung, heißt es..