Cramer geht im Außenauftritt neue Wege: Per Januar 2027 führt der Mutterkonzern Globe Technologies das Sortiment unter einer Marke zusammen. Cramer wird in diesem Zuge in Greenworks Commercial umbenannt. Unberührt von der neuen Nomenklatur bleibt die Produkt- und Vertriebsstrategie.
So wird man auch künftig weiter klar zwischen dem Grünpflege-Equipment für Profi-Anwender, das bis dato unter der Marke Cramer am Markt vertreten ist, und der DIY-Marke Greenworks differenzieren und die Sortimente sauber voneinander abgrenzen, verspricht Maximilian Wegemann, Country Director DACH bei der Greenworks Tools Europe GmbH mit Sitz in Weiterstadt. Die Umstellung erfolgt vielmehr unter dem Gesichtspunkt von Synergien. So ist Greenworks Commercial etwa in den USA bereits als starke Profimarke im Grünpflegesegment etabliert. Die Bündelung der Kompetenzen unter einer globalen Markenführung würden Innovationen noch schneller und gezielter vorantreiben, heißt es. Davon sollen auch der Fachhandel und Anwender hierzulande profitieren. Denn mit der Umbenennung entstünde nicht nur eine weltweit stärker sichtbare Marke mit einem umfassenden Angebot an akkubetriebenen Lösungen für die Grünpflege und den kommunalen Einsatz. Auch das Sortiment im Profibereich soll deutlich wachsen. So kündigt Globe Technologies bereits für die kommenden Jahre 2027 und 2028 die Einführung neuer Produktkategorien wie elektrische UTV-Nutzfahrzeuge an.
Neuer Name – bekannte DNA
„Damit entwickelt sich die Marke Cramer mit bekannter DNA weiter. Handelspartner und professionelle Anwender profitieren künftig von höheren Investitionen in Forschung und Entwicklung, Künstliche Intelligenz, Robotik und vernetzte Technologien sowie von einem deutlich erweiterten professionellen Portfolio für noch mehr Einsatzbereiche und Anwendungen“, betont Wegemann. Das bekannte Cramer-Sortiment, die bewährte Akkutechnologie und der hohe Anspruch einer Profimarke an Qualität, Leistung und Service würden fortgeführt.
Verantwortung gebündelt
Inwieweit regionale Besonderheiten und Anforderungen künftig in die neue globale Strategie einfließen, wird bislang nicht thematisiert. Doch könnte die kürzlich vorgenommene Ernennung von Maximilian Wegemann zum Country Director für Deutschland, Österreich und die Schweiz auf deren Berücksichtigung einzahlen. Denn dieser zeichnet nun insgesamt für das operative Geschäft und die Aktivitäten bei der Ansprache von professionellen und privaten Anwendern verantwortlich, nachdem er zuvor seit März 2025 als Sales Director für Cramer in der DACH-Region tätig war. Nach dem erfolgreichen Aufbau einer starken Marktposition für professionelle, akkubetriebene Geräte zur Grünpflege sieht er selbst die Umbenennung der Marke Cramer als einen weiteren Entwicklungsschritt. Mehr zum Thema lesen Sie in der Oktober-Ausgabe von Motorist.
