Messen & Veranstaltungen 2013-10-07T00:00:00Z demopark + demogolf 2013

Eine hohe Ausstellerpräsenz sowie eine gleich hohe Besucherzahl wie bei der letzten Veranstaltung kann die diesjährige demopark +demogolf in Eisenach vorweisen. Der Veranstalter zog deshalb zu Recht eine positive Bilanz.

Offiziell wurde eine Fachbesucherzahl von 36.000 genannt, die sich vom 23. bis 25. Juni in Eisenach traf. Besucht werden konnten 425 nationale wie internationale Aussteller, die ein breites Spektrum an Maschinen und Geräten für den Einsatz in der Grünflächenpflege, im Garten- und Landschaftsbau sowie bei Kommunen mitgebracht hatten. Den Besuchern kommt dabei immer wieder das Konzept der Freilandmesse entgegen, bei der auf großen Vorführflächen die Möglichkeit besteht, die Maschinen im praktischen Einsatz zu zeigen. Mit großen, zentral gelegenen kostenlosen Parkflächen, niedrigen Eintrittspreisen für Besucher und moderaten Preisen für Aussteller kommt das Konzept den Wünschen aller Beteiligten entgegen. Diesmal spielte auch wieder das Wetter mit – sogar fast perfekt.

Und deutlich verbessert stellte sich die An- und Abfahrtssituation zur Messe dar. Die Besucher konnten erstmals zwei Autobahnausfahrten nutzen und auch auf den Parkplätzen funktionierte die Einweisung.

Trotz aller positiven Eindrücke muss kritisch angemerkt werden, dass erstmals Aussteller davon sprachen, weniger Besucher registriert zu haben. Das bezog sich aber eher auf die Quantität als die Qualität. Gerade bei Ausstellern von Motorgeräten war das hörbar. Das dürfte auch auf die schlechte Saison im Verkauf zurückzuführen sein. Insofern war diesmal der frühe Messetermin – bezogen auf die Saison - ein Nachteil.

Sorgenvolle Mienen

Das Ausstellerfeld bei Motorgeräten war nahezu komplett. Auf Ausstellerseite war – besonders bei den Großen – bereits eine gewisse Nervosität spürbar. „Was soll für den - hoffentlich besseren - zweiten Teil der verbleibenden Gartensaison noch nachproduziert werden?“, lautete die etwas bange Frage. Und es wurde verstärkt festgestellt, dass eine ganze Reihe bis dato solventer Motoristen um Zahlungsaufschub bitten musste. Zu groß waren die Umsatzlücken des Frühjahrs, die – auch durch den weiteren Witterungsverlauf – höchstens ein wenig kleiner geworden sind. Jetzt, Ende Juli, hat man den Eindruck, die Branche kämpft, kommt aber nicht gegen die Wetterunbilden an.

Auf Geräteseite ließ sich beim Rundgang folgendes konstatieren. Im „normalen“ Gerätebereich sind Verbesserungen an Maschinen nur noch marginal, von echten Neuheiten ganz zu schweigen. Höchstens im Nischenbereich sind noch Maschinen zu finden, die es evtl. für einzelne Motoristen interessant machen, sie ins bestehende Verkaufsprogramm aufzunehmen.

Roboter hat heute jeder – der Markt verlangt einfach danach. Aber nur wenige Neue bieten mehr als ein Produkt an. Es dürfte immer schwieriger werden, diese „Singles“ beim Handel zu platzieren.

Wie zu hören war, ist die boomende Konjunktur bei Robotermähern ungebrochen.

Akku und Akkupacks wurden in noch nie dagewesener Vielfalt angeboten. Auch dieser Markt zeigt hohe Zuwachsraten, sowohl auf der Profi- als auch der Konsumerseite.

Wer von Motoristenseite in beiden Teilmärkten noch nicht involviert ist, sollte das schnellstmöglich nachholen!

Der ganze Artikel ist in MOTORIST 4/13 nachzulesen.

zuletzt editiert am 26. März 2021
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