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E/D/E behauptet sich in der Ausnahmesituation.

Handel & Hersteller

24. March 2021 | Teilen auf:

E/D/E mit positiver Bilanz

Die E/D/E Gruppe, Europas führender Verbund im Produktionsverbindungshandel (PVH), hat das Geschäftsjahr 2020 mit einem Handelsvolumen von über 6,4 Mrd. Euro abgeschlossen. Das entspricht einem Plus von rund 130 Mio. Euro über Vorjahr.

„Unser Verbund hat sich im Umfeld einer gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Ausnahmesituation gut behaupten können. Wir waren in der Lage, uns mit unseren Mitgliedern und Lieferanten auf digitalem Weg eng abzustimmen, schnell auf neue Umstände zu reagieren und die richtigen Angebote für diese Situation zu entwickeln. In der Krise konnten wir alle zeigen, was in uns steckt“, bilanziert Dr. Andreas Trautwein, Vorsitzender der E/D/E Geschäftsführung. In der Pandemie sei zudem einmal mehr deutlich geworden, wie wichtig es sei, Teil eines starken Netzwerkes zu sein. Demnach hätten die Lösungen für den digitalen Vertrieb und die Zentrallagerfunktionalität, mit einem hohen Anteil an direkter Endkundenbelieferung, ihren Wert unter Beweis gestellt.

Handelsvolumen 132 Millionen im Plus

Insgesamt konnte die E/D/E Gruppe ihr Handelsvolumen in 2020 um 132 Mio. Euro steigern. Das Auslandsgeschäft wuchs um 193 Mio. Euro auf rund 1,6 Mrd. Euro. Wesentlicher Grund für das starke Wachstum 2020 in Europa war die Anbindung neuer Mitglieder. Das Lagergeschäft verzeichnete ein Plus von 14 Mio. Euro und mit 339 Mio. Euro einen neuen Bestwert. Auf positive Resonanz unter den Partnern stieß das Factoring als neues Leistungsangebot der E/D/E eigenen Etris Bank. Der Factoring-Umsatz stieg um mehr als 130 Prozent. Die Rückvergütungen an die Mitglieder liegen mit 167 Mio. Euro auf dem Niveau von 2019. Auch das Konzernergebnis konnte 2020 mit einem erwirtschafteten Überschuss von 15,2 Mio. Euro gegenüber 14,7 Mio. in 2019 leicht gesteigert werden. Das Eigenkapital stieg auf 419,1 Mio. Euro.

Wachstum für Toolineo und Multishops

Positiv entwickelten sich vor allem die industrienahen sowie die baunahen Warenbereiche. Zudem erlebten Elektrowerkzeuge aufgrund des starken Online-Handels einen Nachfrageschub. Deutlich über Vorjahr haben sich die handwerksnahen E/D/E Vertriebskonzepte entwickelt. Die digitalen Kanäle, die das E/D/E seinen Händlern anbietet, verzeichneten überproportionale Wachstumsraten, allen voran der Online-Marktplatz Toolineo mit einem Bestellwertwachstum von 130 Prozent. Auch die Umsätze der von den Mitgliedern betriebenen Multishops sind 2020 in der Summe deutlich angestiegen. Die Zuwächse lagen größtenteils im Bereich von 25 bis 40 Prozent. Bewährt hat sich der zunehmende Versand über das E/D/E Zentrallager mit der Option des taggleichen Versands von mehr als 100.000 physisch lagernden Artikeln bei einem Bestelleingang bis 17 Uhr. In der Spitze lag der Anteil der Endkundenbelieferung bei bis zu 90 Prozent.

Elektrowerkzeuge legen zu

Das Handelsvolumen der baunahen Sortimente legte 2020 um 45 Mio. Euro zu und überschritt damit erstmals die Marke von 1,5 Mrd. Euro. Im Bereich Elektrowerkzeuge wurde ein Zuwachs von 37 Mio. Euro auf 544 Mio. Euro erzielt. Rückläufig waren die Schweißtechnik sowie der Bereich Betriebseinrichtung. Arbeitsschutz und Technischer Handel wuchsen auf über 720 Mio. Euro. Die Haustechnik überschritt 2020 die Marke von 1,5 Mrd. Euro Handelsvolumen deutlich.

Gut verlief das Auslandsgeschäft, wo die E/D/E aufgrund des Anstiegs bei den Mitgliederzahlen ein Wachstum von 193 Millionen Euro verzeichnen konnte. Weiterhin im Fokus steht insgesamt der Ausbau der Leistungen für Mitgliedsunternehmen, wie Zentrallager, elektronischen Daten-Center, neuer Cloud-Lösung, Etris Bank, und PVH Future Lab .