In unserem Beitrag „Endgültiges Aus für Endress-Gruppe" vom 4. Mai 2026 haben wir berichtet, die Endress-Gruppe stehe endgültig vor dem Aus. Diese Darstellung war in mehrfacher Hinsicht unzutreffend und wird wie folgt richtiggestellt:
Die Überschrift „Endgültiges Aus für Endress-Gruppe" war irreführend. Der Artikel betraf Vorgänge bei der Endress Motorgeräte GmbH und der Endress Bayern GmbH, nicht die gesamte Endress-Gruppe.
Die Behauptung, ,,alle 220 Beschäftigten„ hätten die Kündigung erhalten und „alle 17 Standorte“ seien betroffen, war in dieser Verallgemeinerung unzutreffend.
Es ist unwahr, dass die im Insolvenzverfahren bereitgestellten Unterlagen mangelhaft waren. Der Insolvenzverwalter bestätigt die ordnungsgemäße und vollständige Unterlagenbereitstellung.
Es ist unwahr, dass Mietzahlungen für Standorte im Besitz der Familie Endress weiter bedient wurden, während externe Vermieter hingehalten worden seien. Der Insolvenzverwalter hat die Mietzahlungen für sämtliche Standorte, die nicht weiter betrieben wurden - unabhängig vom Vermieter - eingestellt.
Es trifft nicht zu, dass „stattliche Beträge aus dem Unternehmen entnommen" wurden. Im Gegenteil haben die Gesellschafter dem Unternehmen zusätzliche Mittel zugeführt, um das Unternehmen zu stützen.
Für die Behauptung, der „Bankrott„ sei „wissentlich in Kauf genommen, wenn nicht gar beflügelt“ worden, sowie für den Vorwurf, die Insolvenz hätte früher angemeldet werden müssen, gab und gibt es keine tatsächliche Grundlage. Wir bedauern diese Darstellung.
