Rauchende Schornsteine von Industriefirmen. (Quelle: Pixabay/SD-Pictures)
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21. January 2022 | Teilen auf:

Erzeugerpreise steigen weiter

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im Dezember 2021 um 24,2 Prozent höher als im Dezember 2020. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, war dies der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Beginn der Erhebung 1949.

Gegenüber November 2021 stiegen die gewerblichen Erzeugerpreise um 5,0 Prozent. Auch im Vormonatsvergleich war dies damit der stärkste bislang gemessene Anstieg. Hauptverantwortlich dafür ist weiterhin die Preisentwicklung bei Energie. Die Energiepreise waren im Dezember 2021 im Durchschnitt 69,0 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Vorleistungsgüter waren im Dezember 2021 um 19,3 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Gegenüber November 2021 stiegen diese Preise um 0,9 Prozent. Den größten Einfluss auf die Veränderungsrate für Vorleistungsgüter gegenüber dem Vorjahr hatten Metalle insgesamt mit einem Plus von 36,1 Prozent. Besonders hoch waren die Preisanstiege gegenüber dem Vorjahr bei Sekundärrohstoffen (+69,1 Prozent), Verpackungsmitteln aus Holz (+66,9 Prozent) sowie Düngemitteln und Stickstoffverbindungen (+63,5 Prozent), deren Preise allein gegenüber dem Vormonat November um 13,8 Prozent stiegen. Im Jahresdurchschnitt 2021 stiegen die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte gegenüber dem Vorjahr 2020 um 10,5 Prozent.

zuletzt editiert am 21.01.2022