Die neue Branchenstatistik des BGL präsentiert insgesamt positive Ergebnisse: Die Zahl der Beschäftigten und der Gesamtumsatz der Branche wuchsen 2024 weiter. Die Zahl der Mitgliedsbetriebe sank, aber auch die Zahl der betrieblichen Insolvenzen.
Allen gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen zum Trotz konnte der GaLaBau seinen nominalen Gesamtumsatz ein weiteres Jahr in Folge steigern und zwar auf 10,65 Milliarden Euro (2023: 10,34 Mrd. Euro). Die 4.210 Mitgliedsbetriebe des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) erwirtschafteten knapp zwei Drittel des Branchenumsatzes, Nicht-Mitglieder etwa 37 Prozent. Die Gesamtzahl der Betriebe in der Branche beziffert der BGL auf 19.636. Gesunken ist die Zahl der Insolvenzen in der Gesamtbranche. 2024 gaben gut 100 Betriebe auf, 2023 waren es noch 113. Der Gesamt-Branchenumsatz von 10,65 Milliarden Euro nach Auftraggebern veränderte sich nur geringfügig: Größter Auftragsbereich bleibt der Privatgarten mit 57 Prozent Umsatzanteil (5,89 Milliarden Euro), gefolgt von öffentlichen Aufträgen, dem Wohnungsbau, der Industrie und Sonstigen mit zusammen 43 Prozent Umsatzanteil (4,45 Milliarden Euro). Klar spricht sich BGL-Präsident Thomas Banzhaf im BGL-Bericht für die konsequente weitere Umsetzung des eingeschlagenen Kurses bei der Klimaanpassung in Städten aus. Auch die Notwendigkeit für Fach- und Führungskräfte aus dem Ausland wird darin betont.
