Handel & Hersteller 2015-04-24T00:00:00Z Handgeführte Freikehrmaschinen - Saubere Ergebnisse eingebaut

Einen stetigen bis steigenden Absatz erwarten die Hersteller handgeführter Kehrmaschinen, die auf unsere Marktumfrage geantwortet haben. Das klingt nach dem milden letzten Winter etwas optimistisch. Denn das Geschäft ändert sich mit dem Wetter. Ähnlich veränderlich zeigt sich das Verhältnis aus Herstellern, Marken und Modellen. Ein aktuelles Bild davon zeichnet unsere aktuelle Marktübersicht.

Handgeführte Kehrmaschinen sind in vielen verschiedenen Bauformen erhältlich. Radial- oder Axialbürsten, Motorantrieb oder keiner, Fahrantrieb oder keiner, Kehrgutaufnahme oder freikehrend, Saugfunktion oder keine – die Vielfalt ist riesig und lässt sich nicht in einer einzelnen Marktübersicht darstellen.

Die in der aktuellen Marktübersicht auftauchenden Maschinen mit Axialbesen sind dagegen universell im Sommer- und insbesondere im Winterdienst verwendbar, werden von Privatanwendern und Hausmeisterdiensten eingesetzt, von Garten- und Landschaftspflegern, von Kommunalbetrieben – und damit von einem deutlich breiteren Kundenkreis der Motoristen.

Versierte Kunden wissen zwar, was sie wollen, aber versierte Fachhändler müssen sich auch auf deren Fragen einstellen: Ist ein Fahrantrieb angesagt – und wenn ja, sollte es besser ein hydrostatischer Fahrantrieb sein (komfortabler, komplexer und kostspieliger) oder genügt der Standard einer mechanischen Kraftübertragung (einfacher, günstiger, kraftsparender)? Wenn eine Maschine mit mechanischem Fahrantrieb gewünscht wird, soll es ein günstiges Eingang-Einsteigermodell ohne Rückwärtsgang werden oder ein Mehrgang-Modell mit Rückwärtsgang für anspruchsvolle und berufliche Anwender? Ist ein Wendefreilauf vorhanden? Genügt ein günstiger, kraftsparender und einfach reparierbarer Bürstenantrieb per Keilriemen? Wenn ja, dann mit vorgegebener Bürstendrehzahl oder mit dem Komfort einer variablen Drehzahl? Wenn aber ein variabler Bürstenantrieb, dann in wie vielen Stufen? Oder soll es ein hydrostatischer Bürstenantrieb mit stufenlos variabler Drehzahl sein? Welcher Benzinmotor wird favorisiert (Marke, Modell, Startverhalten)? Oder kommt ein Akkuantrieb infrage (Motor- und Laufleistung)? Und schließlich noch die Bürstenausstattung – der Klassiker mit einer einzelnen Kehrwalze oder ein Modell mit zusätzlichen Tellerbesen links, rechts oder sogar auf beiden Seiten? Borstenbesatz aus Nylon oder Polyester, Sommer- oder Winterbürsten, Universalbesatz? Arbeitsbreite, Bürstendurchmesser? Dieser ganze Fragenkomplex zielt auf den Einsatzzweck, Anspruch und die Preisvorstellung der Kunden, und auf alle diese Fragen sollten Fachhändler vorbereitet sein. Denn diese Fragen können Kunden weder im DIY-Discounter noch im Internet stellen. Und genau deswegen gehören die Kehrmaschinen eben weiterhin den Motoristen und Agrarhändlern – ein vielleicht kleines, aber recht solides Geschäft.

Spannende Neuheiten

Rund zwei Dutzend Anbieter umfasst der Markt für motorisierte Einzweck-Kehrmaschinen mit Axialbürsten. Dass die vielen verschiedenen Marken von insgesamt nur einer Handvoll wirklicher Hersteller kommen, sieht man zahlreichen Maschinen schon äußerlich an. Die folgende Übersicht zeigt, welche Produktneuheiten die einzelnen Anbieter – Hersteller oder OEM-Anbieter – in den letzten zwei Jahren eingeführt und welche Verbesserungen sie an bestehenden Maschinen vorgenommen haben.

Der komplette Artikel ist in MOTORIST 2/15 erschienen.

zuletzt editiert am 26. März 2021
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