Am 17. Juli 2026 hat Husqvarna seinen Jahres-Zwischenbericht vorgelegt. Demnach ging der Umsatz von Anfang Januar bis Ende Juni organisch um ein Prozent zurück.
Insbesondere das zweite Quartal habe sich laut Husqvarna -CEO Glen Instone herausfordernd gezeigt. So hätten anhaltende geopolitische Unsicherheit, eine schwache Konsumstimmung und eine ungünstige Wetterlage in den ersten sechs Wochen die Abverkäufe in Europa verlangsamt, wohingegen man in Nordamerika in den meisten Produktkategorien hätte wachsen können. Am stärksten betroffen war die Gardena-Division, wo der Umsatz organisch um 11 Prozent einbrach. Husqvarna Forst & Garten verbuchte ein Minus von drei Prozent. Organisch wachsen konnte die Husqvarna Construction Division, nämlich um 5 Prozent.
Obwohl Husqvarna nach eigener Aussage weiterhin Fortschritte bei seinem selbst auferlegten Kostensparprogramm macht, reicht dies laut Glen Instone noch nicht aus, um die äußeren Gegenwinde vollständig auszugleichen. Husqvarna erhöht daher seine Ambitionen und strebt nun Einsparungen von 3 Milliarden SEK bis Ende 2028 an. Entsprechend bleibt man weiterhin auf Konsolidierungskurs. Im Laufe des Jahres wurden bereits mehrere europäische Lagerhäuser geschlossen und im Rahmen eines ersten gruppenweiten Transportangebots die Lieferantenbasis um zwei Drittel reduziert. Auch der unlängst angekündigte Ausstieg aus dem Steindiamantwerkzeuggeschäft unterstreicht die Sparbemühungen, ebenso die Sanierungspläne für Gardena. „Frische Perspektiven, neue Fähigkeiten und wertvolle Erfahrungen“ erhofft man sich zudem von vier personellen Neuzugängen. Neu besetzt im Group Management von Husqvarna sind ab diesem Quartal die Positionen des Chief Financial Officer, Chief Procurement Officer und des Präsidenten der Husqvarna Construction Division. Zum Jahresende kommt ein neuer Chief Information Officer (Motorist berichtete, s.u.).
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