Husqvarna hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem minimalen Plus von einem Prozent abgeschlossen. Der Fokus liegt weiterhin auf den Segmenten Golf und Robotik sowie weiteren Einsparungen.
Insgesamt belief sich der Nettoumsatz der Husqvarna Gruppe auf 46.613 Mio. SEK nach 48.352 im Jahr 2024. "2025 war geprägt von Unsicherheit in der Weltwirtschaft. Handelszölle und anhaltende geopolitische Spannungen dämpften die Konsumausgaben, und wir beobachteten unterschiedliche Entwicklungen zwischen Regionen und Produktkategorien. Trotz dieser Gegenwinde erzielten wir ein organisches Umsatzwachstum für das gesamte Jahr. Wir haben auch unsere Innovationsagenda weiter vorangetrieben, nicht zuletzt durch unseren bisher größten Start von 13 neuen drahtlosen Robotermäher-Modellen, was unsere globale Führungsposition weiter stärkt und unsere starke Marktpositionen festigte“, ordnet Glen Instone, CEO der Husqvarna Group, die Entwicklung ein.
Gestärkt werden konnte nach dessen Aussage die Präsenz im für die Schweden wichtigen Golfsegment, wo man insbesondere für die Husqvarna-Mähroboter weiterhin Potenzial sieht. Instone spricht hier von einer Kategorie, in der man weiterhin starkes Wachstum verzeichne. Auf die positive Entwicklung einzahlen soll u.a. die kürzlich bekanntgegebene Titelpartnerschaft von Husqvarna bei den British Masters. Auch kooperiere man mit Relox Robotics, um exklusiver Vertriebspartner eines autonomen Golf-Range-Pickers in Europa zu werden, was ebenfalls neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen soll.
Strategie 2030
Auf dem Capital Markets Day im Dezember hat Husqvarna zudem die Strategie für 2030 vorgestellt und finanzielle sowie nachhaltigen Ziele konkretisiert. Konzentrieren will man sich demnach auf operative Exzellenz, Aftermarket und Lösungen sowie strategisches Portfoliomanagement. Auch weitere Einsparungen in Höhe von insgesamt 4 Milliarden SEK bis 2030 wurden angekündigt, wobei bereits in den kommenden zwei bis drei Jahren 60 Prozent davon realisiert werden sollen. Husqvarna spricht hier von „entschlossenen Maßnahmen“. Dazu zählt auch das gestärkte Angebot bei Mährobotern, nicht nur im Profisegment. Skalierbare KI-Vision-Technologie soll hier positive Effekte bringen. Auch das Bewässerungsportfolio würde fortlaufend erweitert und ebenso bei Husqvarna Division will man mit Innovationen wie einem selbstfahrenden Bodenschleifer Akzente setzen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir gut positioniert sind, um unseren Kunden, Partnern und Aktionären einen Mehrwert zu bieten“, so Instone.
Mehr zur Strategie 2030 von Husqvarna, in der auch die Mehrkanalstrategie eine größere Rolle einnimmt, lesen Sie bereits jetzt ausführlich in der Februar-Ausgabe von Motorist.
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