Husqvarna zieht Bilanz zum ersten Quartal 2025. Demnach ging der Umsatz organisch um ein Prozent zurück. Positiv performte der Bereich Forst und Garten.
Zurückzuführen sei der Umsatzrückgang in erster Linie auf die schwache Leistung in Nordamerika, Auswirkungen von Wechselkursänderungen sowie negative Preiseffekte, heißt es. Ausgeglichen werden konnte dies nur zum Teil durch Kostensenkungsmaßnahmen. Der Geschäftsbereich Husqvarna Forest & Garden legte im ersten Quartal des Jahres zu, vor allem beflügelt durch erfolgreiche Produkteinführungen bei Robotermähern und handgeführten Produkten. Der Zuwachs bei Mährobotern lag bei 16 Prozent. Die Gardena Division erzielte nach eigener Auskunft ebenfalls ein gutes Wachstum im Segment der Robotermäher. Dem gegenüber stand jedoch ein Umsatzrückgang bei Bewässerungslösungen. Der Geschäftsbereich Husqvarna Construction konnte in Europa wachsen, während die schwierige Marktsituation in Nordamerika anhielt, was unterm Strich zu einem Rückgang beim Nettoumsatz führte. Weiterhin arbeitet Husqvarna an einem verbesserten Cashflow und geringerer Nettoverschuldung. U.a. sollen die Lagerbestände optimiert werden. Auch konnte der geplante Verkauf der Produktionsstätte in Orangeburg, USA, erfolgreich abgeschlossen werden. Für die aktuelle Gartensaison kündigt Husqvarna umfangreiche Produkteinführungen an. Auch die Vertriebskapazitäten sollen verbessert werden. Wenig Entspannung erhofft man sich hinsichtlich der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheit. Im Gegenteil rechnet Husqvarna mit einer weiterhin verringerten Nachfrage. Antworten will man darauf mit Preiserhöhungen und einer Überprüfung der Lieferkette. Auch um Kostensenkungen und Effizienzsteigerung ist man weiterhin bemüht. Dienstleistungen und Aftermarket-Einkommensströme sollen intensiviert werden und Segmente mit hohem Potenzial intensiviert. Produktseitig will man sich verstärkt auf professionelle Produktangebote fokussieren.
