Husqvarna wird künftig bei PSA mit dem schwedischen Experten für Helmsicherheit, Mips, kooperieren. Ziel ist es, die Arbeit im Forst noch sicherer zu gestalten. Noch in diesem Jahr soll ein neuer Forsthelm kommen.
Die Forstwirtschaft zählt zu den Berufszweign mit nicht unerheblichem Berufsrisiko. Nach Angaben des U.S. Bureau of Labor Statistics gehört die Forstwirtschaft zu den Branchen mit der höchsten Sterblichkeitsrate aller Berufe. Von den häufigen Unfällen, die Arbeiter erleiden, können vor allem Zusammenstöße eine Reihe von Verletzungen verursachen, von Schnitten und Prellungen bis hin zu traumatischen Hirnverletzungen und Todesfällen. Die ordnungsgemäße Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA), insbesondere von Kopfschutz, ist daher für die Sicherheit der Forstarbeiter von entscheidender Bedeutung.
Erster Mips-Forsthelm weltweit
Die meisten heute erhältlichen Helme sind so konzipiert, dass sie die Arbeiter vor linearen oder solchen Stößen schützen, die direkt auf den Scheitelbereich des Kopfes treffen. Viele Unfälle ereignen sich jedoch in einem bestimmten Winkel, sodass der Kopf des Trägers Drehbewegungen ausgesetzt ist – eine der Hauptursachen für schwere Verletzungen. Die beiden in Schweden ansässigen Unternehmen Mips und Husqvarna haben sich dieser Lücke in der persönlichen Schutzausrüstung angenommen und werden noch in diesem Jahr gemeinsam einen Forsthelm mit dem Mips-Sicherheitssystem auf den Markt bringen. Die Schutztechnologie von Mips, die übersetzt für multidirektionales Aufprallschutzsystem steht, wird die Schwere von Kopfverletzungen im Arbeitsalltag von Forstarbeitern deutlich minimieren, heißt es. Der neue Forsthelm wird der erste Husqvarna-Schutzhelm mit Mips-Technologie und auch der erste Helm mit dem Mips-Sicherheitssystem in der Forstwirtschaft weltweit sein.
Auf Helmschutz spezialisiert
Der neue Husqvarna-Partner bringt dafür als weltweit führendes Unternehmen im Bereich helmbasierter Sicherheit beste Voraussetzungen mit: Mips hat sich auf helmbasierte Sicherheit spezialisiert und ist in diesem Bereich weltweit führend. Die Technologie basiert auf über 25 Jahren Forschung und Entwicklung in Zusammenarbeit mit dem Royal Institute of Technology und dem Karolinska Institut, die beide in Stockholm ansässig sind. Das spezielle Sicherheitssystem von Mips basiert auf einem Markengeschäftsmodell und wird an die weltweite Helmindustrie verkauft. Derzeit hält das an der Nasdaq Stockholm notierte Unternehmen Partnerschaften mit über 150 Helmherstellern. Seit seiner Einführung wurde das Mips-Sicherheitssystem in mehr als 1.000 Helmmodelle weltweit eingebaut.
Partnerschaft besiegelt
„Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit Mips, dem Pionier der Kopfschutztechnologie, bekannt zu geben. Indem wir die fortschrittlichen Sicherheitssysteme von Mips in unsere Helme integrieren, wollen wir das Sicherheitsniveau für Husqvarna-Anwender weltweit erhöhen und unser kontinuierliches Engagement für hohe Sicherheitsstandards in der Branche demonstrieren“, sagt Carl-Magnus Lunner, Produktmanager für PSA und Kletterausrüstung bei Husqvarna. „Husqvarna ist ein Branchenführer bei der Entwicklung von Lösungen für die Forstwirtschaft“, sagt Max Strandwitz, CEO von Mips. „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Husqvarna, um unsere Sicherheitstechnologie in die Forstwirtschaft zu bringen und in dieser Branche zu expandieren, während wir unserer Mission treu bleiben: die Welt zu sichereren Helmen zu führen.“
