Die Stimmung unter den Unternehmenslenkern verbessert sich. Das zeigt der ifo Geschäftsklimaindex für August. Die Unternehmen beurteilten somit die aktuelle Lage im Vergleich zum Vormonat besser. Die Handelssparte zeigt sich insgesamt jedoch weniger optimistisch.
Der Geschäftsklimaindex, den das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München (ifo) erhebt, ist im August auf 92,6 Punkte gestiegen, nach 90,4 Punkten im Juli.
Blickt man auf die verschiedenen Wirtschaftszweige, zeigen sich jedoch Unterschiede. So hat sich etwa das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe erheblich verbessert. Die Einschätzungen der Unternehmen zur aktuellen Lage machten einen Sprung nach oben. Trotzdem beurteilen noch viele Firmen ihre wirtschaftliche Situation als schlecht. Der Ausblick auf die kommenden Monate fiel erneut optimistischer aus.
Auch im Dienstleistungssektor ist der Geschäftsklimaindex stark gestiegen. Die Dienstleister waren deutlich zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Auch der Ausblick auf die kommenden sechs Monate verbesserte sich weiter.
Im Handel hat sich die Aufwärtsbewegung des Geschäftsklimas allerdings insgesamt merklich abgeflacht, wobei hier nicht nach einzelnen Handelszweigen unterschieden wird. Die Händler waren insgesamt zwar etwas zufriedener mit ihrer aktuellen Lage. Jedoch blieben die Erwartungen nahezu unverändert pessimistisch. Im Großhandel war das Geschäftsklima sogar rückläufig.
Im Bauhauptgewerbe befindet sich das Geschäftsklima wiederum weiter im Aufwind. Die Baufirmen waren erneut mit ihrer aktuellen Lage zufriedener. Ihre Erwartungen sind jedoch weiterhin pessimistisch, wenn auch nicht mehr so stark wie im Vormonat.