Der Industrieverband Garten (IVG) e.V. hat im Auftrag seiner Mitglieder der Fachabteilung Garten- und Rasenpflegegeräte (GRPG) erneut Produkte im Hinblick auf Sicherheit und Funktionalität geprüft.
In Kooperation mit dem TÜV Rheinland/LGA wurde der Test in der Produktgruppe Rasenmäher-Einstiegsgeräte durchgeführt. Nicht alle Produkte konnten die Prüfer überzeugen – bei einigen stellten sich deutliche Mängel heraus.
Der aktuelle Produkttest wurde im Mai dieses Jahres durchgeführt. Geprüft wurden 15 Rasenmäher, davon neun mit Radantrieb und sechs ohne. Die Geräte stammten aus Fachhandel, Baumarkt, Discounter und Online-Handel; die Beschaffungskosten lagen zwischen 95 und 250 Euro. Das Ergebnis: Hinsichtlich der Sicherheit beurteilte der TÜV sechs Produkte als „kritisch“, zwei davon sogar als „gefährlich“, da die Messer aus dem Gehäuse herausschauten. Hinsichtlich der Funktionalität erhielten zwei Modelle die Beurteilung „schlecht“, fünf weitere wurden mit „befriedigend“ beziehungsweise „ausreichend“ bewertet. Der Verband wird die Anbieter der kritisierten Geräte umgehend über die Ergebnisse informieren und eine Empfehlung aussprechen, die gefährlichen Produkte vom Markt zu nehmen.
Bereits in den vergangenen beiden Jahren hatte der IVG stichprobenartige Untersuchungen für Einstiegsgeräte der Produktgruppe Kettensägen und Motorsensen durchgeführt. Dabei zeigte sich bereits, dass viele Produkte am Markt nicht den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.
Der Branchenverband tritt dabei für einen fairen und lauteren Wettbewerb ein und möchte durch die Sensibilisierung der Marktaufsichtsbehörden dazu beitragen, den Verbraucherschutz zu erhöhen. Auch für das kommende Jahr plant der Verband wieder Produkttests – welche Gruppe es dann sein wird, entscheidet sich Ende des Jahres.