Gut 400 Aussteller und 42.000 Besucherinnen und Besucher kamen zur Interforst 2026 vom 15. bis 18. Oktober nach München.
Nach vier Messetagen und dem neuen Termin im Herbst zieht die Messe München eine positive Bilanz zur Interforst 2026. Die diesjährige Veranstaltung habe eindrucksvoll gezeigt, welche zentrale Rolle sie bei der Gestaltung des Wandels in der Forstwirtschaft einnimmt, und wichtige Impulse für die gesamte Branche gesetzt, so Geschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer. Rund 42.000 Gäste aus 75 Ländern besuchten die Internationale Leitmesse für Forstwirtschaft vom 15. bis 18. Oktober in München. 400 Unternehmen aus 28 Ländern, und damit 14 Prozent mehr als 2022, präsentierten ihre Produkte und Lösungen im Rahmen der diesjährigen Leitthemen Gesunder Zukunftswald, Fokus Mensch, Forsttechnik auf neuen Wegen sowie Digitalisierung Forst & Holz. Auch die Internationalität der Ausstellenden erreichte mit 40 Prozent ein Rekordergebnis. Top Ausstellerländer neben Deutschland waren in diesem Jahr Österreich, Italien, Schweden, Frankreich, Finnland, China, Schweiz, Lettland und Slowenien.
Positive Resonanz
Gut angenommen wurden die neuen Aktions- und Vorführflächen im Freigelände. Hier hatten Aussteller die Möglichkeit, direkt neben dem Messestand ihre neuesten Fahrzeuge und Maschinen live zu demonstrieren. Insgesamt 44 Fabrikate nutzten das Angebot und zeigten sich zufrieden. „Die Umsetzung war für uns viel einfacher. Durch die Einbindung am Messestand waren wir bei den Vorführzeiten flexibler und konnten besser auf Besucherwünsche eingehen. Wir sind rundum zufrieden“, äußerte sich etwa Markus Eichinger, Mitgründer Reil & Eichinger. Zusätzlich gab es in diesem Jahr erstmals drei Aktionsflächen zu Arbeitsabläufen im Holztransport, der Vernetzung in der hochmechanisierten Holzernte sowie zur Wertschöpfungskette Brennholz. Eine von ihnen war von Palfinger Epsilon gestaltet. Für Regional Marketing Manager Sophia Austrup ebenfalls eine optimale Ergänzung: Die Interforst sei erneut ein großer Erfolg gewesen und hätte dem Fabrikat die ideale Plattform geboten, Produkte live und im realen Einsatz vorzustellen. Auch den persönlichen Austausch mit Kunden sowie Partnern bewertete sie positiv. Zu den zahlreichen internationalen Ausstellern in diesem Jahr zählte das finnische Unternehmen AGCO Power. Für Account Manager Heikki Hihnala war die Teilnahme an der Messe ein Erfolg: „Wir sind sehr zufrieden mit der Interforst 2026. Sie bot eine hervorragende Gelegenheit, Kunden und wichtige Entscheidungsträger zu treffen, Beziehungen zu festigen und wertvolle Gespräche über die Zukunft der Forstwirtschaft zu führen. Die deutschsprachigen Märkte sind für uns von großer Bedeutung, und die Interforst ist für uns zweifellos eine der wichtigsten Veranstaltungen in dieser Region.“ Doch nicht nur die Stimmung bei den ausstellenden Unternehmen war gut. Auch die routinemäßige Besucherbefragung ergab eine positive Resonanz: 96 Prozent bewerteten die Messe mit ausgezeichnet bis gut. 93 Prozent bestätigten die Führungsrolle der Interforst innerhalb der Branche.
Breites Rahmenprogramm
Das begleitende Rahmenprogramm transportierte die vier Leitthemen der Interforst in verschiedenen Formaten. In über 30 Vorträgen und Gesprächsrunden teilten Experten ihr Fachwissen. Darüber hinaus griff die Sonderschau „Gemeinsam Wald gestalten“ zentrale Zukunftsfragen des Waldes auf. Forsttechnik in Aktion boten der Berufswettbewerb der Bayerischen Staatsforsten und Stihl Timbersports. Erstmals gab es zudem die Sonderfläche Systems & Components Forestry by DLG. Gezeigt wurden hier digitale Lösungen im Bereich Fahrzeugelektronik, Sensorik und KI-basierte Anwendungen. Die Resonanz war gut und die Kooperation soll auch zukünftig fortgesetzt werden.
Neues Konzept geht auf
Für Interforst Projektleiterin Petra Hess liegt ein Grund für den Erfolg auch darin, dass man das Konzept gemeinsam mit der Branche weiterentwickelt habe. So hätten auch die Aussteller dieses aktiv begleitet, Ideen eingebracht und insbesondere die neuen Praxisformate mit Leben gefüllt. Das bestätigt auch Yvonne Oehler, Geschäftsführerin Oehler Maschinen: „Die vergangenen Tage haben gezeigt, dass das neue Konzept der Interforst 2026 sowohl für die Besucher als auch für die Aussteller ein voller Erfolg ist. Der Besucher schätzt er sehr, dass es mehr Demonstrationsflächen gibt, auf der er die Maschinen live im Einsatz sehen kann. Wir freuen uns, dass die Messe wieder ihren internationalen Fachcharakter zurückbekommen hat.“ Die nächste Interforst findet turnusmäßig wieder in vier Jahren statt, nämlich vom 17. bis 20. Oktober 2030 auf dem Münchner Messegelände.
Mehr zu ausgewählten Neuheiten auf der Interforst lesen Sie in der Dezember-Ausgabe von Motorist.
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